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Glück im Unglück

Die Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun um größeres Unheil zu vermeiden
Die Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun um größeres Unheil zu vermeiden ©hw
Die starken Regenfälle hatten am Samstagvormittag zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen im ganzen Land geführt. Relativ glimpflich davon kamen die Regionen Kummenberg und Vorderland.

Altach (hw) Die Schwerpunkte für die teilweise Einsätze der Feuerwehren bestanden darin überschwemmte Keller, übergelaufene Kanalschächte auszupumpen bzw. Vorkehrungen gegen eventuelles Hochwasser zu treffen.
Einmal mehr bewiesen dabei die Feuerwehren, das ihr Leitsatz „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ keine leeren Phrasen sind, sondern das die Hilfe für die Mitmenschen an oberster Stelle steht.
„ 45 Mann waren am Samstag bei ca. 2o Einsätzen rund 270 Stunden im Einsatz. Dabei galt es hauptsächlich Keller auszupumpen und mit Nasssauger anschließend trocken zu legen. Aber auch Vorsichtsmaßnahmen wurden errichtet. So konnte mit Sandsäcken an einigen Orten das Eindringen des Wassers in die Häuser verhindert werden“; so Kommandant Marko Buchhammer vor der Altach Wehr.
70 Mann der Feuerwehr Götzis waren den ganzen Samstag über bei 32 Einsätzen damit beschäftigt Bachverklausungen im Bereich Meschach und im Römerweg zu beheben und ebenfalls zahlreiche Keller leerzupumpen.
Während die Feuerwehr Mäder zu keinem Einsatz gerufen wurde, hatte die Kameraden aus Koblach unter Kommandant Jürgen Amann den ganze Samstag über Arbeit genug. „Wir haben bei einigen Bachabläufen mittels Pumpen dafür gesorgt, dass das Wasser nicht überläuft, Aber auch bei uns lag das Hauptaugenmerk auf dem Auspumpen von überfluteten Kellern“.

Unterschiedliche Einsätze im Vorderland
Recht unterschiedlich die Situation im Vorderland. Während die freiwilligen Ortsfeuerwehren von Sulz, Röthis, Fraxern, Übersaxen und Viktorsberg zu keinen Einsätzen gerufen wurden, mussten andere Wehrkameraden hilfreich zur Seite stehen.
So galt es für die Klauser Wehr viel Pumparbeiten zu verrichten. Keller und voll gelaufene Lichtschächte sowie überlastete Straßenschächte mussten ausgepumpt werden.
Die Feuerwehr Weiler war rund 80 Stunden damit beschäftigt das Hangwasser in Gardis mit Sandsäcken umzuleiten, bzw. mit Gräben im Hang für einen geregelten Abfluss zu sorgen. Auch Tauchpumpen waren im Einsatz.
Die Feuerwehrleute aus Rankweil hatten beim Retentionsbecken Valduna dafür gesorgt, dass dieses nicht über die Ufer trat. Ebenfalls wurden einige Auffangrechen immer wieder gereinigt und auch Keller ausgepumpt. Zudem mussten in einem Betriebsgebäude die Wassermengen welche über das Dach eingetreten waren beseitigt werden.
Auch die Feuerwehr aus Zwischenwasser hatte genug zu tun um größeren Schaden zu verhindern. „Beim Schulerbach in Suldis kam es zu einer Verklausung. Der Bach trat über die Ufer und das Wasser floss auf den Vorplatz vom Haus 57. Die ausgerückten Kameraden, lösten die Verklausung und entfernten Holz und Geröll aus dem Bachlauf.
Im ganzen Gemeindegebiet von Zwischenwasser wurden alle bei Starkregen kritischen Stellen kontrolliert, teilweise Verstopfungen beseitigt, Abflüsse freigelegt und Gerinne gesäubert“, so Kommandant Stefan Schnetzer der auch auf die Mithilfe des Gemeindebauhofes mittels Greifer hinwies.
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass durch den Einsatz der freiwilligen Feuerwehr größeres Unheil vermieden werden konnte.

 

 

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