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Glorreiche sportliche Zeiten beim Hella Dornbirner SV

©VMH

Nach 65 Jahren: Dornbirner SV mit glorreichen sportlichen Zeiten

Für einen Aufstieg in die 2. Liga fehlen den Haselstaudern aber die finanziellen Mittel und die nötige Infrastruktur

Sieben Runden vor dem Ende im Grunddurchgang der ins Leben gerufenen VN.at Eliteliga Vorarlberg fehlen dem noch ungeschlagenen Spitzenreiter Dornbirner SV rein rechnerisch nur neun Zähler. In den nächsten beiden Spieltagen haben die Haselstauder gegen Verfolger Altach Amateure und Austria Lustenau jeweils zur Sonntagsmatinee zweimal Heimrecht. Mit den Siegen Nummer elf und zwölf würde die Truppe um Neocoach Roman Ellensohn dem Ziel Teilnahme im Meister Play-off im Frühjahr mit den zwei besten Amateurteams aus Tirol und Salzburg ein großes Stück näher kommen. „Wir wollen den Grunddurchgang ohne Niederlage beenden und den Vereinsrekord noch erheblich erhöhen. Wenn uns das vor dem Saisonstart prophezeit hätte, dass wir so einen Erfolgslauf in der ersten Saisonhälfte hinlegen, dann hätte jeder vom Klub sofort unterschrieben. Wir waren nach dem sechsten Tabellenplatz im Vorjahr in der Vorarlbergliga nicht der Topfavorit und einige Spitzenvereine hatte man auf der Rechnung ganz vorne“, sagt Dornbirner SV Sportchef Marcel Lipburger. 21 qualitativ starke Kaderspieler plus drei Tormänner stehen den Haselstaudern in dieser Saison zur Verfügung. Im Frühjahr hat der überlegene Tabellenführer mit Rückkehrer Sercan Altuntas noch eine Trumpfkarte. Der Mittelfeldspieler wird nach seinem Kreuzbandriss erst in der Entscheidung um den Aufstieg in die 2. Liga sein Comeback geben. „Flügelflitzer“ und Torjäger Andreas Röser wird nach dem Herbstende monatelang eine Weltreise in Angriff nehmen und in der Rückrunde fehlen. Gut möglich, dass mit Michael Gehrer und Topscorer Julian Schelling noch zwei heiße Waffen nach langer Verletzungspause zum Finish im Herbst noch im DSV-Dress auflaufen werden. Mit David Kovacec, Fetullah Kalkan, Paul Hartmann und Simon Bodemann stehen vier Eigenbaus meistens in der Startaufstellung sind eine wichtige Stütze für die Mannschaft.

Größter sportlicher Erfolg

In der 65-jährigen Vereinsgeschichte vom Dornbirner SV stellt diese Meisterschaft alles vorher dagewesene in den Schatten. Vor fünf Jahren feierten die Haselstauder erst den Meistertitel in der Landesliga. Es folgten in den kommenden Jahren in der Vorarlbergliga die Spitzenplätze mit einem Vizemeistertitel und dreimal den dritten Endrang. Nur knapp scheiterte der DSV in den früheren Jahren am Aufstieg in die Regionalliga West, oft erst am letzten Spieltag zu ihren Ungunsten. Der erste Tabellenplatz nach dem Grunddurchgang ist auch gleichbedeutend mit einem fixen Startplatz für den ÖFB Cup 2020/2021. „Wir müssen zuerst fix das Meister Play-off schaffen und werden uns dann ernsthaft Gedanken um die sportliche Zukunft in Haselstauden machen. Aber der Traum vom Aufstieg und Teilnahme an der 2. Liga ist derzeit noch ganz weit weg“, sagt DSV Langzeitpräsident Herbert Lenz. Für den „Boss“ der Haselstauder sind es vor allem die finanziellen Voraussetzungen. Das Budget beläuft sich derzeit auf etwa 250.000 Euro, für ein Mitmachen in der 2. Liga müsste das jetzige Budget mindestens verdreifacht und mächtig aufgestockt werden. Das Hauptproblem ist auch die fehlende Infrastruktur am Sportplatz Haselstauden. Es fehlt eine Flutlichtanlage und eine Tribüne mit mehreren hunderten Sitzplätzen. Seit vielen Jahrzehnten wurden auch die Umkleidekabinen nie generalsaniert und sind in einem dementsprechenden schlechten Zustand. Nur die Vereinsmitglieder haben die Wände in den Kabinen mit einer neuen Farbe versehen, sodass sie auch für die Gäste akzeptabel sind. Sportlich gesehen wäre es eine Riesensache, wenn nach dem FC Mohren Dornbirn mit dem Dornbirner SV ein zweiter Klub aus der Messestadt der 2. Liga ab Sommer 2020 angehören würde.

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