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Glomser musste aufgeben

Alessandro Petacchi war auf der 12. Etappe der Vuelta einmal mehr Sprint-Sieger. Denis Mentschow geht als Gesamtleader in die entscheidenden Bergetappen. Gerrit Glomser musste hingegen mit Fieber aufgeben.

Am Donnerstag hatten bei der 60. Spanien-Rundfahrt noch einmal die Sprinter das Wort. Vor der entscheidenden Phase der Vuelta am Wochenende mit drei Bergabschnitten kam es auf der 12. Etappe nach 132 Kilometern von Logrono nach Burgos zu einem Massensprint, bei dem sich einmal mehr Alessandro Petacchi durchsetzte. Auf den Plätzen landeten Erik Zabel und Marco Zanotti. Für Petacchi, der große Favorit bei der WM in zwei Wochen in Madrid, war es der vierte Etappensieg bei der Vuelta 2005 und der insgesamt 16. bei der Spanien-Tour.

In der Gesamtwertung gab es keine großen Veränderungen, Denis Mentschow behielt das Goldene Trikot des Spitzenreiters. Der Rabobank-Fahrer führt weiter mit 47 Sekunden Vorsprung vor Roberto Heras, der 35 Kilometer vor dem Ziel in einen Massensturz verwickelt war. Der dreifache Vuelta-Sieger verletzte sich am linken Knie und musste unterwegs vom Rennarzt aus dem Auto heraus behandelt werden.

Aus österreichischer Sicht war es kein guter Tag. Gerrit Glomser, der als 22. bester Österreicher der Gesamtwertung war, konnte wegen Fiebers nicht zur Etappe antreten und stieg aus dem Rennen aus. Andreas Matzbacher ist nun als 89. (+ 1:10:46 Stunden) bester Österreicher des Klassements.

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Vuelta 2005
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