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Gisinger Volksschulen erhalten neue Direktoren

Zwei neue Direktoren seit September.
Zwei neue Direktoren seit September. ©Emir T. Uysal
Inge Fitzi (VS Oberau) und Christian Köll (VS Sebastianplatz) traten ihr Amt an.
Impressionen aus den Volksschulen (2019)

FELDKIRCH-GISINGEN Frischer Wind in den Volksschulen Gisingens, gleich zwei Wechsel in wenigen Monaten. Nach jahrzehntelanger Leitung ersetzt Christian Köll seinen Vorgänger Klaus Müller und Inge Fitzi tritt anstelle Christa Lissy-Rauch das Amt an. Die VN-Heimat traf die beiden Direktoren für ein Kurzinterview über ihren Werdegang, Pläne für die Zukunft und ihre Eindrücke in Gisingen.

Neue Kraft am Sebastianplatz

Christian Köll ist seit 2001 im Vorarlberger Schuldienst tätig. Er hatte seinen ersten Arbeitstag Anfang September. Der Direktor war zuvor sieben Jahre als Lehrer an der VS Götzis Markt beschäftigt. Die Volksschule unterrichtet 174 Schulkinder in neun Klassen. Mit einem Team von 16 Lehrpersonen (Stammschule) wird diese Aufgabe gemeistert. Insgesamt arbeiten 18 Lehrpersonen an der Schule. „Unsere Schwerpunkte in diesem Jahr liegen im Sozialen Lernen, im Umgang mit Medien (Projekt mit SUPRO) und im Lesen“, führt Köll aus. „Weiters sind wir bemüht für die uns anvertrauten Kinder eine optimale Lernumgebung zu schaffen, in der sie sich wohl fühlen.“ Seine Entscheidung diese Position zu übernehmen war eine ganz persönliche: „Ich wollte mich persönlich weiterentwickeln und mehr Verantwortung in der Bildungslandschaft Vorarlberg übernehmen.“ Pläne für die Schule hat der Pädagoge schon einige, einen davon ist ein Schulprofil mit einem pädagogischen Konzept unter Einbeziehung der Lehrpersonen zu entwickeln, wobei die Individualität, die Kreativität und die Einzigartigkeit der Kinder gefördert werden soll. „Meine Aufgabe als Leiter richtet sich in erster Linie an den neuen Vorgaben der Bildungsdirektion, nämlich die Qualität der Schule sicherzustellen.“ Dabei sollen die Lehrpersonen von mir in ihren täglichen Arbeiten in administrativen und pädagogischen Bereichen entlastet bzw. unterstützt werden. So soll auch gewährleistet sein, dass sich die Lehrpersonen bestmöglich ihren pädagogischen Aufgaben widmen können. „Ebenfalls strebe ich eine gute Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten an, denn Schule ‚gelingt‘ am besten, wenn eine funktionierende Schulpartnerschaft vorliegt.“

An Gisingen gefällt Köll besonders der dörfliche Charakter, da er selbst in einem Tiroler Dorf aufgewachsen ist. „Ich glaube, dass es auch für die Kinder schön ist in solch einer Umgebung aufzuwachsen.“ Gisingen kannte die neue Schulleitung schon aus seiner sportlichen Vergangenheit bei BW Feldkirch und konnte in dieser Zeit schon viele nette Menschen kennenlernen.

Weiterhin Frauenpower
Inge Fitzi hat ihre Ausbildung und ersten Unterrichtsjahre in Oberösterreich absolviert. „Im Jahr 2000 kam ich als Lehrerin nach Vorarlberg und unterrichtete zuerst an der VS Höchst/Kirchdorf“, erzählt sie. Im September 2009 wechselte die Pädagogin an die VS Oberau. „Damals übernahm ich eine vierte Klasse. In den letzten Jahren unterrichtete ich immer eine Ganztagesklasse.“ Mit September 2019 hat Fitzi nun die Leitung der Schule übernommen. An der Schule werden derzeit 220 Schüler in elf Klassen unterrichtet. Davon werden zwei Klassen als Integrationsklassen geführt und drei Klassen als Ganztagesklassen in verschränkter Form. 25 Lehrerinnen und Lehrer sind hier beschäftigt, davon 19 mit Stammschule Oberau.

„Unser schulischer Schwerpunkt ist in erster Linie unser Leitbild ‚Interkulturalität und Mehrsprachigkeit‘.“ An der Schule gibt es viele verschiedene Sprachen und Kulturen. Diese Diversität soll die Lehrkräfte als Ressource sehen, nicht als Hindernis. „Die Zertifizierung zur ersten voXmi-Schule in Vorarlberg im Jahr 2017 bestätigte, dass wir auf einem guten und richtigen Weg sind“, so die Neodirektorin weiter.

Kooperationen als Ergänzung
Bewegung ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Schulalltags. Viele verschiedene Vereine kommen zur Oberau an die Schule und bringen ihre jeweilige Sportart den Schülern näher. Auch die Kooperation mit der Musikschule Feldkirch soll ihren Schulalltag bereichern. „Unsere nächsten Herausforderungen und Schwerpunkte werden die Weiterführung der Digitalisierung sein, sowie eine Vertiefung in offenen und alternativen Unterrichtsformen“, führt Fitzi weiter aus.

„Ich hatte das Glück eine sehr gut aufgestellte Schule von meiner Vorgängerin übernehmen zu dürfen. Außerdem sind mir sowohl der Schulbetrieb, als auch meine Kolleginnen sehr vertraut, weil ich ja schon zehn Jahre an der Schule tätig bin.“ Es gäbe manchmal Bedenken, aus dem Kollegium heraus die Leitung zu übernehmen. „Diese Bedenken haben sich bei uns nicht bewahrheitet.“ Das Verhältnis zu ihren Kollegen sei ein sehr gutes und freundschaftliches. Es ist Fitzi persönlich ein Anliegen, gemeinsam als Team zu agieren. „Da ich auch sehr gerne unterrichtet habe, ist mir der Kontakt zu unseren Schülern auch sehr wichtig und eine Herzensangelegenheit“. Die Kooperation mit den Eltern sei ein wesentlicher Bestandteil einer guten und erfolgreichen Arbeit. Der Wechsel von der Klasse in die Direktion verlief unkompliziert. Das hänge sicherlich damit zusammen, dass Fitzi die volle Unterstützung ihrer Kollegen habe. ETU

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