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Gips, Ton und viel Phantasie

Ganz eintauchen in die Welt der Fantasie beim Kunstprojekt an der Volksschule Beschling.
Ganz eintauchen in die Welt der Fantasie beim Kunstprojekt an der Volksschule Beschling. ©Elke Kager Meyer
Die Kinder der Volksschule Beschling ließen bei einem Kunstprojekt ihrer Fantasie freien Lauf
Volksschule Beschling

Dass die Kinder der Volksschule Beschling ihre Klasse mit der Natur als Lernfeld tauschen, kommt schon hin und wieder mal vor. In den vergangenen Wochen war einmal mehr Lernen im Freien angesagt – ganz konkret nutzten sie jedoch den Vorplatz der Schule, um gemeinsam mit Künstlerin Franziska Stiegholzer ein Kunstprojekt umzusetzen. „Möglich ist dieses Angebot durch die Unterstützung des Vorarlberger Kulturservice, der nachhaltige Schulprojekte sowie die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Kultur fördert“, nutzt sie stellvertretend für alle Beteiligten die Gelegenheit für ein „Danke“. Franziska Stiegholzer, die ursprünglich in Wien Bildhauerei studiert hat und als freischaffende Künstlerin tätig ist, zeigte den Kinder einerseits den Rahmen, was mit Gips und Ton umsetzbar ist, andererseits aber auch die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten auf. So dienten beispielsweise Kunststoffabfälle als Gussformen, auch Keksausstecher bildeten die Basis für individuelle Kreationen.

„Zuerst wurden aus Ton Gussformen vorbereitet, die dann mit flüssigem Gips ausgegossen wurden. Dabei entstanden unterschiedliche Modelle – von Puzzles, Bienen und Münzen bis hin zu Hand und Fußabdrücken und vieles mehr“, erzählt Drittklässlerin Juli, dass sie und ihre Mitschüler sehr viel Spaß beim Arbeiten hatten. Auch Franziska Stiegholzer berichtet von ausschließlich positiven Erfahrungen: „Das Freie Arbeiten bewirkt bei den Kindern sehr viel, man kann sie sehr gut abholen und für verschiedene Strukturen sensibilisieren. Die Kinder waren mit Leib und Seele bei der Sache.“ Als Bereicherung für die Schule sieht auch Direktor Martin Pfefferkorn das Angebot: „Wir sind eine Schule mit musikalisch-kreativem Hintergrund, ein vielfältiges diesbezügliches Angebot ist natürlich sehr willkommen.“ Für alle Interessierten: Ein ähnliches Angebot organisiert Stiegholzer gemeinsam mit Künstler-Kollegin May-Britt Chromy-Nyberg im Rahmen der ArtBodensee Mitte Juli (www.artbodensee.messedornbirn.at) sowie im Rahmen einer Kreativ-Woche für Kinder in der Nenzing Artenne in den Sommerferien (www.artenne.at). EM

 

 

 

Umfrage:

Was hat dir beim Kunstprojekt besonders gefallen?

 

Wir haben einen Rahmen aus Ton gefertigt und dann Gips eingegossen. So ist eine Collage entstanden. Vom Joghurt-Becher bis zur Pet-Flasche – wir konnten so ziemlich alles brauchen. Mit dem fertigen Ergebnis bin ich sehr zufrieden, ich freue mich schon, es mit nach Hause nehmen zu können.

Laurenz Albrecht, 10 Jahre

 

Es war total schön, an der frischen Luft arbeiten zu können, das war sehr inspirierend. Es gab keine Anweisungen, wie wir arbeiten sollten, wir konnten unsere Kunstwerke frei gestalten. Wenn wir Themen vorgeschlagen haben, hat uns Franziska unterstützt, diese umzusetzen.

Sam Hartmann, 9 Jahre

 

Wir haben durch dieses Kunstprojekt gelernt, dass man aus scheinbarem Müll noch ganz tolle Sachen machen kann. Wir haben den Gips aber auch in Backförmchen oder Eiswürfelformen gegossen, jetzt bemalen wir das fertige Kunstwerk. Meines bekommt sicher einen Ehrenplatz zu Hause.

Marie Jehle, 9 Jahre

 

Das Kunstprojekt war super, es hat mir sehr gefallen, mit Gips und Ton zu arbeiten. Der Unterricht im Freien ist natürlich auch lustiger als Lesen und Schreiben in der Klasse. Am Ende des Projektes müssen wir noch den Schulhof schrubben, damit keine Spuren übrig bleiben.

Kimberly Bauer, 9 Jahre

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