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Gewaltige Holzmengen im Rhein

Der übervolle Rhein führte gewaltige Holzmengen mit sich. Aufnahme an der Rheinbrücke Hard-Fußach
Der übervolle Rhein führte gewaltige Holzmengen mit sich. Aufnahme an der Rheinbrücke Hard-Fußach ©A. J. Kopf
Heftige Unwetter in Graubünden haben dem Rhein am 27. September ein spätes Hochwasser beschert. War am Donnerstagmorgen noch nichts von den Wasserfluten zu sehen, so füllte sich das Bett bis gegen 9 Uhr bis zum Rand. Der Rhein führte gewaltige Holzmengen Richtung See. Am Pegel Lustenau wurden 1136 m3 Wasserdurchfluss pro Sekunden gemessen
Hochwasser im Rhein nach Unwetter in Graubünden

Seit Dienstag gilt im Raum Soazza im Schweizer Kanton Graubünden die zweithöchste Unwetter-Warnstufe Rot. Der starke Gewitterregen soll demnach erst am Donnerstagabend nachlassen. Es wird mit 100 l Niederschlag pro Quadratmeter innerhalb von 48 Stunden gerechnet. Örtlich kann sogar noch mehr regen fallen. Das ist offenbar geschehen und die Fluten haben wieder einmal neben Sand und Geröll auch riesige Holzmengen in den Rhein gerissen.

Steindamm überflutet

Kurz vor der Mündung im Bereich Fußach traten die Fluten gegen 10:00 Uhr über den inneren Steindamm. Innerhalb kurzer Zeit war das Vorland in diesem Bereich geflutet. Eine Spaziergängerin mit Hund schaffte es gerade noch, von der Wartungsstraße neben dem Rheindamm trockenen Fußes in Sicherheit zu gelangen. Watübungen machten etliche Jungrinder, die friedlich im Rheinvorland grasten. Der Grasstreifen wurde immer schmaler.

Rinder geborgen

Der  rechtzeitig verständige Landwirt Heinz Blum aus Höchst war mit Helfern rechtzeitig zur Stelle, um das Vieh in Sicherheit zu treiben. „Wir üben grad für die Schwimm-Weltmeisterschaft!“, lachte der Bauer. Das Tränkfass hatte er ebenfalls noch rechtzeitig vor der völligen Überschwemmung mit dem Traktor aus den Fluten gezogen.

Zur Freude der Holzer

Freude werden die Holzer in den Seegemeinden haben. Der Rhein führte zahllose Stämme und Holzbrocken mit, die sich gut aus dem See holen lassen. Damit ist für Holzheizer der Vorrat für manche Wintersaison gesichert. Weil die zahl der Holzer aber zurückgeht, werden sich etliche Gemeinden besonders am deutschen Bodenseeufer während der nächsten Tage wieder einmal mit gewaltigen Holzmassen befassen müssen, die es aus dem See zu holen gilt. Der Wasserstand am Pegel Bregenz ist innerhalb eines Tages um 4 cm auf 380 cm angestiegen.

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