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Getzner startet mit dem Bau von neuen Werkswohnungen

v.l. Markus Comploj (GMC), Simon Tschann (Bgm. Bludenz) und Markus Mitiska (Architekturbüro Mitiska und Wäger).
v.l. Markus Comploj (GMC), Simon Tschann (Bgm. Bludenz) und Markus Mitiska (Architekturbüro Mitiska und Wäger). ©Getzner, Mutter & Cie./Foto Lerch
Am Mittwoch fand der Spatenstich für die Errichtung einer neuen, modernen Wohnanlage für Bedienstete und Werksangehörige in der Klarenbrunnstraße in Bludenz statt.

Getzner, Mutter & Cie. baut 61 energieeffiziente Wohnungen und investiert dafür zehn Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Ostern 2023 geplant.

Einer langen Firmentradition folgend, baut die Getzner-Holding – die Muttergesellschaft von Getzner Textil und Getzner Werkstoffe – aktuell weitere, mit Erdwärme beheizte Wohnungen für Mitarbeiter der Betriebe. Heute erfolgte dafür der feierliche Spatenstich in der Klarenbrunnstraße 49. Mit dabei waren neben Markus Comploj, dem CEO der Getzner-Holding, der Bludenzer Bürgermeister Simon Tschann, der Architekt Markus Mitiska vom Architekturbüro Mitiska und Wäger, Philipp Tomaselli von Tomaselli Gabriel Bau sowie die Getzner-Prokuristen Frank Huchler und Bernd Feldkircher, ebenfalls von Getzner, Mutter & Cie. Mit dem Bau der Anlage wirkt Getzner dem Fachkräftemangel bzw. dem Mangel an leistbarem Wohnraum entgegen: Denn das Angebot von erschwinglichem Wohnraum im Umfeld der Arbeitsstätten ist für die Getzner-Betriebe ein stichhaltiges Argument bei der Fachkräftesuche

mitiska · wäger architekten ZT

Lange Tradition des betrieblichen Wohnbaus

Seit über 200 Jahren ist die Geschichte der Stadt Bludenz untrennbar mit der Entwicklung von Getzner verbunden. "Nicht nur für die Stadt Bludenz, sondern für die gesamte Region ist die Getzner-Gruppe heute als größter Arbeitgeber enorm wichtig", betont der Bludenzer Bürgermeister Simon Tschann. "Mitverantwortlich für diese Erfolgsstory ist der Getzner'sche Innovationsgeist." Vor über 130 Jahren hat Getzner in die ersten Werkswohnungen in Vorarlberg investiert. Dieses Bauprojekt ist also Teil einer langen Tradition. "Umso erfreulicher ist es, wenn ein international erfolgreiches Unternehmen in den Heimatstandort investiert und dadurch auch die Attraktivität der Stadt Bludenz steigert". Die gute Partnerschaft der Stadt und der Firma Getzner zeigt sich aber auch in anderen Bereichen: Gemeinsam wird eine Kinderspielgruppe betrieben. Mehrere Schulen und auch das Val-Blu-Hallenbad und das Freibad werden mit Fernwärme von Getzner versorgt.

Getzner, Mutter & Cie./Foto Lerch

Nachhaltigkeit im Fokus

"Mit dem neuen Wohnprojekt von Getzner, Mutter & Cie. soll das Thema 'Mitarbeiterwohnen' neu gedacht und zeitgemäß formuliert werden. Es werden nachhaltig beheizte, moderne Wohnungen unterschiedlichen Zuschnittes in einer breiten Palette bedarfsorientiert angeboten. Sowohl kleine Wohneinheiten für Einzelpersonen für kurzfristige Arbeitsverträge als auch Mehrzimmerwohnungen für Familien sind vorgesehen", erklärt Architekt Markus Mitiska. Die für die Errichtung der Werkswohnanlage betrauten Architekten sowie die Baufirmen kommen aus der Gegend: "Uns war es wichtig, die Aufträge in der Region zu vergeben und so die Wertschöpfung im Land zu behalten", schildert Markus Comploj und ergänzt: "Unser Bauprojekt wird den angespannten Wohnungsmarkt in der Region und auch den Verkehr spürbar entlasten, da die Wege von der Wohnung bis zur Arbeitsstätte leicht zu Fuß bzw. mit dem Rad zurückzulegen sein werden", erklärt Markus Comploj.

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Getzner Textil in Bludenz und Getzner Werkstoffe in Bürs beschäftigen zusammen 1.400 Personen in Vorarlberg und 2.200 weltweit. Getzner, Mutter & Cie. GmbH & Co. KG bietet ihren Mitarbeitenden heute im Raum Bludenz rund 130 Wohnungen. Nach der geplanten Fertigstellung des Bauvorhabens "Klarenbrunn" zu Ostern 2023 werden es rund 200 Werkswohnungen sein.

(VOL.AT)

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