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Gesetzeshüter am Berg

„Das gesunde Miteinander in der Dienststelle ist für mich besonders wichtig“: Schuchter als Kommandant der Polizeiinspektion Gaschurn.
„Das gesunde Miteinander in der Dienststelle ist für mich besonders wichtig“: Schuchter als Kommandant der Polizeiinspektion Gaschurn. ©VOL.at: Philipp Steurer
Gaschurn – Über Mangel an Arbeit können Alpinpolizisten nicht klagen. Karl Schuchter aus Vandans ist einer von ihnen.

Gemeinsam mit 22 weiteren Kollegen ist der dreifache Familienvater Mitglied der Alpinen Einsatzgruppe in Vorarlberg. Als Leiter der Alpinpolizisten fungiert Roland Mattle. Laut Alpinstatistik ist die Einsatzgruppe sowohl im Winter als auch den Sommer über gefordert: Zwischen November 2010 und Oktober 2011 sahen sich die Vorarlberger „Gesetzeshüter“ am Berg mit 863 Ereignissen, von Kollisionen auf Skipisten über Bergunglücke bis hin zu Skidiebstählen konfrontiert.

Unfälle und Skidiebstähle

Allein im Einsatzgebiet Bludenz hatten die Alpinpolizisten in diesem Zeitraum 537 Fälle zu bearbeiten. 130 dieser Einsätze fielen allein während der Sommermonate bei der Polizeiinspektion Gaschurn bei Kommandant Karl Schuchter an. Schuchter, ausgebildeter Polizeibergführer und Flugretter, bewältigt dort mit zehn Mitarbeitern (den Winter über zwölf) den Arbeitsalltag. „Das Aufgabengebiet ist abwechslungsreich und oft spannend. Wir stehen täglich vor neuen Herausforderungen. Gerade in den letzten Tagen wurden verschiedenste Fälle, von Körperverletzungen, Verkehrsunfällen über Sachbeschädigungen bis hin zu Skidiebstählen und Kollisionen auf Skipisten bearbeitet“, erzählt Schuchter, dem auf der Dienststelle „ein gesundes Miteinander und gegenseitige Achtung“ besonders wichtig sind.

Erhebungen für Staatsanwälte

Gerade den Winter über, so der begeisterte Alpinist, seien die Anforderungen an ihn und seine Kollegenschaft groß. Dabei gehe es „um objektive Aufnahmen sowie Erhebungen und das Erarbeiten von Abschlussberichten an die Staatsanwaltschaft“. Darüber hinaus würde der Hochbetrieb auf den Skipisten der Silvretta Montafon die tägliche Präsenz eines Beamten im Skigebiet erfordern, betont Schuchter, der seit 35 Jahren Mitglied bei der Bergrettung ist und zwei Tage pro Monat Dienst beim Polizeihelikopter in Hohenems versieht.
Neue Kraft für Einsätze tankt der 49-jährige Alpinist, der auch bei „unvergesslichen Einsätzen“ wie dem Lawinenunglück 1999 am Schafberg in Gargellen oder im Tiroler Jamtal mit neun Todesopfern vor Ort war, „bei Bergwanderungen und im Kreis meiner Familie“.

Zur Person: Karl Schuchter

Kommandant der Polizeiinspektion Gaschurn und Mitglied der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei
Geboren: 26. März 1962
Wohnort: Vandans
Familie: verheiratet, drei Kinder
Ausbildung: Volks- und Hauptschule, Handelsschule, Polizeischule und Ausbildung zum Hochalpinisten, seit 1984 Mitglied der Alpinen Einsatzgruppe bei der Polizei und seit 1989 Polizeibergführer und Flugretter, Kommandant der Polizeiinspektion Gaschurn seit 2004
Hobbys: Bergwandern, Skitouren und Familie
Lebensmotto: „In positiven Gedanken steckt viel Kraft, mit der man auch Unmögliches schafft“

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