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Geschichten von „anno dazumal“ im Stadtsaal Bludenz

Bludenz. 164 Bludenzerinnen und Bludenzer, geboren 1942 oder früher, trafen sich am Donnerstag, 29. September, im Bludenzer Stadtsaal. Geschichten von „anno dazumal“ im Stadtsaal Bludenz
Eine außergewöhnliche Zeitreise mit Bludenzer*innen über 80

Sie alle erlebten den zweiten Weltkrieg, manche sogar den ersten. Sie erzählen Geschichten aus der Nachkriegszeit und der Stimmung während des wirtschaftlichen Aufschwungs der Republik. Sie erlebten fünf Vorarlberger Landeshauptmänner, die Gründung der europäischen Union, die Erfindung des Internets und eine unvergleichliche technische Revolution. Gemeint sind die über 80-jährigen Bludenzerinnen und Bludenzer, mit denen ein Fest gefeiert wurde. Eines ist klar, sie hatten viel zu erzählen.

„Wir freuen uns, dass so viele Bludenzerinnen und Bludenzer Jahrgang 1942 und älter unserer Einladung gefolgt sind. Wenn man Geschichten von „anno dazumal“ hört, besinnt man sich wieder darauf, dass es nicht selbstverständlich ist, in Frieden und Wohlstand zu leben“, resümierte Bürgermeister Simon Tschann. Andrea Mallitsch, Stadträtin für Gesundheits- und Sozialwesen, betonte: „Die Erlebnisse, mit denen die anwesenden Bludenzer*innen konfrontiert waren, prägte diese Generation enorm. Im Austausch mit ihnen wird aufgezeigt, wie wichtig es ist, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und positiv in die Zukunft zu blicken.“

Der Nachmittag war geprägt von spannenden Gesprächsrunden, Erzählungen von Historiker Christoph Thöny und einer Bilderpräsentation von Otto Schwald, Mitbegründer des Bludenzer Geschichtsvereines. Für gute Stimmung sorgten Kaffee und Kuchen sowie eine Auswahl an belegten Brötchen und die Musik der Sappralott Boys. Für die An- und Abreise wurden unter anderem die Rikscha-Taxis bereitgestellt. Gegen 18 Uhr endete der gelungene Nachmittag.

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