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Gesalzene Vorderländer Gemeindekooperation

BM Kilian Tschabrun (Zwischenwasser), BM Karl Wutschitz (Sulz), BM Roman Kopf (Röthis), Bauhofleiter Martin Mathis
BM Kilian Tschabrun (Zwischenwasser), BM Karl Wutschitz (Sulz), BM Roman Kopf (Röthis), Bauhofleiter Martin Mathis ©Christof Egle
Neuer Streusalzsilo am Bauhof Zwischenwasser eröffnet
Streusalzsilo Zwischenwasser

Zwischenwasser/Vorderland. Wenn auch das Wetter derzeit mehr an Frühling als an Winter erinnert, irgendwann wird er dann doch in Form von Väterchen Frost ins Land ziehen. Dann beginnt auch für die Mitarbeiter der Bauhöfe eine sehr intensive und arbeitsreiche Zeit. Die Vorderländer Gemeinden Rankweil, Zwischenwasser, Sulz und Röthis gehen diesbezüglich nun miteinander eine neue Kooperation ein. Um insgesamt 137.000 Euro wurde beim Bauhof Zwischenwasser ein neuer gemeinsamer Streusalzsilo errichtet. Dieser ist 65 Kubikmeter groß und enthält bis zu 78 Tonnen Salz. Die Gemeinen teilen sich die Kosten nach den von ihnen zu salzenden Straßenkilometer, das Land Vorarlberg fördert die Maßnahme mit einer Kostenübernahme von 40 Prozent. Die einzelnen Streufahrzeuge müssen vor der Salzentnahme einen Code eingeben, so kann die verbrauchte Menge auf das Kilo genau abgerechnet werden. Für die Gemeinden bietet die Kooperation einige große Vorteile. So erleichtert sich vor allem der Umgang mit der Anlieferung des Salzes, was bisher tonnenweise in Säcken erfolgte. Das Ganze spart somit Müll, Zeit, Personal und ist logistisch besser zu handhaben. Die Gemeinden verbrauchen zusammen pro Winter mehr als 200 Tonnen an Streusalz, waren dafür bisher mehrere Bestellungen und Transporte pro Gemeinden nötig, sollten man nun mit insgesamt drei bis vier Füllungen durchkommen. Ganz nebenbei kann durch die größeren Bestellmengen eine Menge an Geld eingespart werden. Eine salzige Kooperation die durchaus Schule machen könnte. CEG

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