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Gemeinschafts-Projekt „65+“ der Kummenberg-Gemeinden Götzis und Koblach

Steuerungsgruppe des Projekts 65+ (v.re.): Bürgermeister Werner Huber (Marktgemeinde Götzis), Ruth Weiskopf (Sozialdienste Götzis), Martin Herburger (Sozialdienste Götzis), Anita Minatti (Gemeinde Koblach), Bürgermeister Fritz Maierhofer (Gemeinde Kolbach), Christian Loacker (Marktgemeinde Götzis), Andrea Roskosch-Schenker (Land Vorarlberg)
Steuerungsgruppe des Projekts 65+ (v.re.): Bürgermeister Werner Huber (Marktgemeinde Götzis), Ruth Weiskopf (Sozialdienste Götzis), Martin Herburger (Sozialdienste Götzis), Anita Minatti (Gemeinde Koblach), Bürgermeister Fritz Maierhofer (Gemeinde Kolbach), Christian Loacker (Marktgemeinde Götzis), Andrea Roskosch-Schenker (Land Vorarlberg) ©Dorothee Glöckle
Information der Marktgemeinde Götzis:    Götzis und Koblach gehen neue Wege mit einer partizipativen und sozialraumorientierten Angebotsplanung.

Die Gemeinden Götzis und Koblach starteten im Herbst letzten Jahres das Pilotprojekt „65plus“. Das innovative Vorgehen der beiden Gemeinden in der partizipativen und sozialraumorientierten Angebotsplanung (CARE Management) erfährt eine große finanzielle Unterstützung vom Fonds Gesundes Österreich, dem Fonds Gesundes Vorarlberg und vom Land Vorarlberg. Initiiert wurde das auf drei Jahre angelegte Projekt von den Sozialdiensten Götzis.

Ziel der Gemeindeverantwortlichen ist es, die Akzeptanz bestehender Gesundheitsangebote zu fördern und Lücken in der Versorgungslandschaft zu schließen. Diesen Themen soll durch einen Entwicklungsprozess und Einbindung der Altersgruppe im Projekt 65+ begegnet werden. Weiterhin ist notwendig, im Vorfeld Strategien zu entwickeln, die die Gesundheitskompetenz der Altersgruppe 65+ stärkt und die aus der Demographie zu erwartenden Entwicklungen abschwächt.

Es wird zukünftig auch notwendig sein, dass die Gemeinden noch intensiver zusammenarbeiten. Daher hat sich die Gemeinde Koblach entschlossen, für das neu zu errichtende Haus Koblach die Sozialdienste Götzis als Betreiber zu engagieren. Um diese neue Struktur mit Inhalt und Leben zu füllen, braucht es, begleitend zum Bau, auch entsprechende Ideen und Konzepte. Die Angebotsplanung und -entwicklung soll in enger Kooperation mit der Zielgruppe 65+ erfolgen.

In den Kummenberg-Gemeinden Götzis und Koblach gibt es im Gesundheitsbereich zudem zahlreiche Anbieter von Dienstleistungen. Eine Abstimmung in der Angebotsplanung und -entwicklung – im Sinne eines regionalen Care-Managements – soll durch dieses Projekt ebenfalls unterstützt werden. Wir sind überzeugt, dass durch die Zusammenarbeit der jetzt schon hohe Qualitätsstandard gesichert bleibt.

Im Dezember fand in beiden Gemeinden bereits eine repräsentative Befragung statt. Dabei wurden zufällig ausgewählte Personen des Jahrgangs 1948 und früher von Peer-InterviewerInnen befragt. Die Ergebnisse der ersten Befragung zeigen eine hohe Zufriedenheit und Eingebundenheit in den Gemeinden: Den älteren Menschen in Götzis und Koblach geht es gut. Rückblickend sind sie zufrieden mit ihrem Leben und schauen getrost in die Zukunft. Ihre Familien sind ihnen sehr wichtig, aber auch der Familienkreis/Freunde und die Nachbarn. Das Vertrauen in die Gemeinde ist sehr hoch – höher als das Vertrauen in den Staat. 97,5% (!) leben gerne in der Gemeinde. Das Töchter-Mutter-Potential, v.a. bei der Betreuung, ist hoch – in anderen Bereichen wird auch der männliche Partner stark mit einbezogen.

 Neben den oben erwähnten Handlungsfeldern leiten sich aus den Befragungsergebnissen weitere ab: Über ein Viertel der Befragten hat einen mittelmäßigen oder schlechten Gesundheitszustand. Das wird die zukünftige Hauptklientel des Projekts sein.

Wichtige Themen sind, neben Ernährung und Bewegung, auch Belastungen, Medikamente und Alkohol. Diese werden verstärkt aufgegriffen und hierfür individuelle Angebote erstellt.

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