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Gemeinnütziger Wohnraum für Fußach

Der Spatenstich zur neuen Wohnanlage erfolgte noch im alten Jahr.
Der Spatenstich zur neuen Wohnanlage erfolgte noch im alten Jahr. ©Andrea Fritz-Pinggera
Zum ersten Mal seit vielen Jahren entsteht in Fußach ein gemeinnütziges Wohnprojekt mit Miet- und Mietkaufwohnungen.

Die Vergabe erfolgt über die Gemeinde Fußach. In Fußach entstehen im Auftrag der Alpenländische Gemeinnützige WohnbauGmbH, realisiert von Rhomberg-Bau 41 Wohnungen, davon 23 Mietwohnungen und 18 Mietwohnungen mit Kaufoption. Diese können im sechsten Jahr ab Bezug von den Bewohner(innen) gekauft werden.

Die Vergabe der Wohnungen – gemäß den aktuellen Wohnbauförderungsrichtlinien – an die neuen Bewohner erfolgt ausschließlich über die Gemeinde Fußach. Bürgermeister Peter Böhler: „Auch wenn bis zur Realisierung der Wohnanlage im Jahr 2024 noch etwas Zeit ist, setzen wir uns mit dem Bedarf an leistbaren Mietwohnungen intensiv auseinander.

Wir haben bereits eine Warteliste, die sich allerdings ständig ändert. Die Wohnungsvergabe erfolgt nach den Vorgaben des Landes Vorarlberg, sämtliche Anträge laufen über das Gemeindeamt Fußach. Wir freuen uns bereits auf dieses hochwertige Projekt, das unter Erhalt alter Bäume umgesetzt wird!“

Schützende Bäume
Die Planung der Wohnanlage erfolgte durch das Reinhard Drexel (Büro drexel architekten ZT OG) aus Hohenems. Das Bauvorhaben in der Bundesstraße 54, 54a, 54b besteht aus drei Baukörpern. Die Tankstelle, die früher hier stand, wurde schon vor einigen Jahren abgerissen. Eine mehrere Jahrzehnte alte Baumreihe, welche auch für die neuen Gebäude eine Schutz- und Filterfunktion zur Straße haben wird, wurde bewusst stehen gelassen.

Hinter der Baumreihe begleitet ein länglicher, dreigeschossiger Baukörper den Verlauf der Landesstraße und schirmt den dahinterliegenden Außenraum vor Lärm und Hektik ab. Straßenseitig erfolgt die Erschließung über zwei Laubengänge und je einen Aufzug für die barrierefreie Erschließung der Wohnungen. Die insgesamt 23 Wohnungen sind so angelegt, dass Wohn- und Schlafräume an der straßenabgewandten Seite angeordnet sind. Jede Wohnung hat dadurch eine ruhige Terrasse oder einen ruhigen Balkon. Der großzügige Außenraum bleibt nahezu verkehrsfrei und schafft damit einen großen Freiraum für spielende Kinder

Holzbauweise und Tiefgarage
Im Untergeschoss befinden sich die Infrastrukturräume (Tiefgarage, Trockenraum, Technikraum, Kellerabteile, großer Fahrradraum, Motorabstellplätze). Die Kinderwagenräume sind ebenerdig, Fahrräder finden Platz im Hauseingangsbereich auch ein Gemeinschaftsraum ist vorgesehen. Alle drei Gebäude werden in Holzbauweise errichtet. Verbunden sind die Kellerbereiche mit der Tiefgarage für 42 Stellplätze. Zentral in diesen Garagenbereichen sind auch die großzügigen Fahrradräume angeordnet, sowie einige Stellplätze für Mopeds und Motorräder.

Die hohe Qualität der Bebauung und die Verwendung hochwertiger Materialen samt optimalen Wohnungsgrundrissen garantieren den Bewohnern ein Höchstmaß an Komfort, Ruhe und Individualität. Geheizt wird mit Luftwärmepumpen, welche mit Strom aus der Photovoltaikanlage unterstützt werden. Für eine hohe Luftqualität in den Wohnungen sorgen kontrollierte Wohnraumlüftungsanlagen, sodass Fensterlüftung zwar möglich, aber nicht mehr notwendig ist. Die Fertigstellung der Anlage erfolgt 2024.

Am Spatenstich nahmen teil:

Markus Allgäuer (Alpenländische), Ing. Christian Jauk (Rhomberg), Architekt Reinhard Drexel, Prok. Alexandra Schalegg (Alpenländische), Bgm. Peter Böhler, Bauleiter Luca Lindner, Statiker Robert Kofler, Vzbgm. Daniel Mathis, Elektroplaner Daniel Brugger Doris König (Sozialamt), Amtsleiter Helmut Napetschnig

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