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Gemeinde Weiler steht vor herausforderndem Jahr

Trotz schwieriger Situation wird in Weiler auch in diesem Jahr wieder investiert
Trotz schwieriger Situation wird in Weiler auch in diesem Jahr wieder investiert ©Michael Mäser
In der Vorderlandgemeinde wird trotz schwieriger Situation weiter in wichtige Infrastrukturprojekte investiert.

Weiler. Mit einer Gesamtsumme von 8.513.700 Euro liegt der Voranschlag der Gemeinde Weiler für das laufende Jahr um 1.134.900 Euro über dem Budget des Vorjahres beziehungsweise rund 2.456.000 Euro über dem Abschluss des Jahres 2019. 

Über vier Millionen Euro an Investitionen

Die Corona-Krise hat auch die Gemeindefinanzen in Weiler strapaziert und wirkt sich auf das laufende Budget aus. Vor allem hohe Ausgaben für die Dorfmitte und das Mehrgenerationenhaus belasten die Gemeindekasse, stellen aber gleichzeitig wichtige Investitionen in die Zukunft des Dorfes dar. So liegen die Investitionen für 2021 mit über 4 Millionen Euro um rund 80 Prozent über den Aufwendungen aus dem vergangenen Jahr. Verantwortlich für diese Zunahme sind vor allem drei Projekte: so stehen beim Projekt Dorfmitte aufgrund des Baufortschrittes die Finanzierungen für die neue Arztpraxis sowie die Räumlichkeiten für den Krankenpflegeverein an, wofür im laufenden Voranschlag über 2 Millionen Euro eingerechnet wurden. Rund 1,18 Millionen Euro sind für die Errichtung des neuen Mehrgenerationenhaus, welches auch den steigenden Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen sichert, vorgesehen und 600.000 Euro sind für Investitionen in die Wasserversorgung angesetzt.

Investitionen für mehrere Generationen 

Neben den geplanten Bauinvestitionen im Jahr 2021 ist von der Feuerwehr auch der Bedarf für ein neues Transportfahrzeug angemeldet worden, wofür im aktuellen Voranschlag 160.000 Euro vorgesehen sind. Weitere Ausgabenschwerpunkte neben den Landesabgaben sind die Gemeinde-Betriebskosten mit rund 200.000 Euro, Investitionen für verschiedene Verbände (Wasser-, Abwasser- und Altststoffsammelzentrumsverband) von über 140.000 Euro, sowie einem Beitrag zur Renovierung der Kirche. „Die geplanten Projekte sind Investitionen für mehrere Generationen und es werden nachhaltige Infrastruktur-Werte geschaffen“, so Bürgermeister Dietmar Summer. 

Keine leichtfertigen Ausgaben

Einnahmenseitig fehlen im laufenden Jahr bei den Einnahmen aus den Ertragsanteilen mehr als 200.000 Euro und bei den strukturstärkenden Bedarfszuweisungsmitteln des Landes rund 140.000 Euro – gleichzeitig kommen auf der Ausgabenseite auch noch Mehrkosten bei den Beiträgen an den Gesundheitsfonds von knapp 80.000 Euro zum Tragen. Somit wird es trotz verschiedener Förderungen und Einnahmen aus einem Grundverkauf zu einer Nettoneuverschuldung in Höhe von knapp 1,5 Millionen Euro kommen und der gesamte Darlehensstand wird sich per Ende 2021 auf über 5,4 Millionen Euro belaufen. „Wir garantieren, keine leichtfertigen und unnötigen Ausgaben zu tätigen und auch in Zukunft nach sozial verträglichen Einsparungsmöglichkeiten zu suchen, stehen aber zu wichtigen Investitionen in die Zukunft unseres Dorfes“, so Weilers Bürgermeister zum aktuellen Voranschlag. MIMA 

 

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