Gemeinde setzt finanzielle Initiativen für Bildung und Mobilität

Gemeinde setzt finanzielle Initiativen für Bildung und Mobilität
Gemeinde setzt finanzielle Initiativen für Bildung und Mobilität ©Marktgemeinde Lauterach

Gemeinde setzt finanzielle Initiativen für Bildung und Mobilität

Lauterach. Auf der einen Seite sind die Steuereinnahmen und Zuschüsse des Bundes an die Marktgemeinde Lauterach gesunken, auf der anderen Seite die Kosten für die Kinderbetreuung, Sozialhilfe und Spitäler überdurchschnittlich angewachsen. Dies führt dazu, dass sich die Schere Einnahmen/Ausgaben vergrößert. Die Eigenmittel und der finanzielle Spielraum wurden geringer und enger. Zukünftige Bauvorhaben wie der Neu- oder Umbau der VS Dorf, der Bahnhof Lauterach, Straßen und Kanalsanierungen, sind kostenintensiv. Aus diesen Gründen ist die Marktgemeinde gefordert, Ausgaben zu hinterfragen und finanzielle Rücklagen anzusparen. Der Gemeindevorstand beschloss im Juni 2011 einstimmig, die Fachabteilungen zu beauftragen, konkrete Einsparungs- und Optimierungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Die Ergebnisse sollen in einem Maßnahmenkatalog festgeschrieben und dem Gemeindevorstand vorgelegt werden. Unterstützung und Begleitung erhalten die Mitarbeiter von externen Finanzexperten. Die Ergebnisse dieser Einsparungen sollten nach Möglichkeit bereits im Budget 2012 umgesetzt werden. Ziel ist es nach wie vor, die notwendigen Eigenmittel und finanzielle Stabilität für die Großprojekte VS Dorf etc. und die soziale Qualität der LauteracherInnen zu sichern.

Auswirkungen der Konjunkturschwäche
Die Auswirkungen der Konjunkturschwäche waren auch 2010 merklich spürbar. So lagen die Einnahmen aus den Ertragsanteilen um 76.000,- Euro unter dem bereits sehr niedrigen Vorjahreswert. Ertragsanteile sind Beiträge des Bundes aus seinen Steuererträgen (wie Einkommenssteuer, Lohnsteuer, Umsatzsteuer, etc.), die pro Kopf an die Gemeinde ausbezahlt werden. Auch die Einnahmen aus der Kommunalsteuer erreichten nicht das Vorjahresergebnis und lagen um 28.000,- Euro unter dem Wert von 2009. Demgegenüber standen beträchtliche Zuwächse bei den Ausgabepositionen wie dem Sozialfonds mit einem Ausgabenplus von 122.000,- Euro, die Spitalsabgangsdeckung mit einem Plus von 110.000,- Euro und die Personalkosten der Kindergärten mit einem Plus von 262.000,- Euro verglichen mit 2009 gegenüber. Die Hauptinvestitionen des vergangenen Jahres flossen in den Grunderwerb für das Bio-Nahwärmekraftwerk, in die Errichtung des neuen Gemeindezentrums sowie in die Erweiterung der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung im Zuge der Leitungsverlegung der Bio-Nahwärme, Betreuung und Bildung.

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