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Gemeinde lud zum Fest der Älteren

Gemeinde lud zum Fest der Älteren
Gemeinde lud zum Fest der Älteren ©Veronika Hofer
Vielleicht war es auch das Fest der „Junggebliebenen“, zu dem 842 Lustenauer Bürgerinnen und Bürger (192 davon sind 90 Jahre und älter) geladen waren und die sich bei bester Unterhaltung und Bewirtung verwöhnen lassen durften.
Gemeinde lud zum Fest der Älteren

Lustenau Im weihnachtlich dekorierten Reichshofsaal fanden sie sich nach und nach ein, die Lustenauerinnen und Lustenauer, von denen die jüngsten dem Jahrgang 1939 angehörten und die Älteste das hundertste Lebensjahr vollendet hat. Frau Maria Gunz, die im Jänner bereits 101 Jahre alt wird, wurde von Bürgermeister Kurt Fischer besonders herzlich begrüßt und man staunte über die vitale Jubilarin. In Lustenau leben noch drei weitere Damen, die heuer das hundertste Lebensjahr erreichten. Auch Sieglinde Fitz Grabher, die älteste Tochter des Heimatdichters Hannes Grabher (Jahrgang 1925), wurde mit einem besonderen Applaus begrüßt.

Interessante Chronik

Der Bürgermeister war es auch, der die Anwesenden über interessante Details zur Entwicklung der Altersstadien informierte. Vor drei Jahren hat das Fest zum letzten Mal stattgefunden, aufgrund der Pandemie fiel es zweimal aus. Waren es davor die Menschen, die das 80. Lebensjahr vollendet hatten, die zu diesem schönen Anlass eingeladen wurden, hat sich bei der Neuaufnahme der Veranstaltung eine Änderung ergeben. Da es in der Gemeinde allein von den Jahrgängen 1940, 1941 und 1942 etwa 500 Frauen und Männer gibt, musste der Einladungsmodus neu überdacht werden. So wurde beschlossen, das Alter für die Eingeladenen auf 85 Jahre zu erhöhen. Allerdings sollen ab dem nächsten Jahr wieder zwei Veranstaltungen stattfinden. Heuer war die Teilnahme Corona bedingt noch etwas zaghaft, sodass einige Stühle leer blieben, doch die Verantwortlichen der Gemeinde sind überzeugt, dass sich das im nächsten Jahr wieder normalisieren wird. „Interessant ist, dass sich seit 2007 die über 80-jährigen verdoppelt haben und dass damals 65% davon Frauen waren, u. zw. 661 Frauen und 209 Männer. Jetzt haben wir 819 über 80-jährige Frauen und 518 Männer. Das hat offensichtlich mit dem Krieg zu tun, dass es vor 15 Jahren so wenige betagte Männer gab“, führte der Bürgermeister aus.

Muntafunar Tanzbodamusig und die Trachtengruppe Lustenau gestalteten das Programm

Mit wohltuenden Klängen sorgte die Montafunar Tanzbodamusig für entspannte Stimmung und gab viele musikalische Gustostückerl zum Besten. Einige der betagten Damen und Herren hätten vielleicht sogar das Tanzbein geschwungen, wäre da wirklich ein „Tanzbodo“ zur Verfügung gestanden. Die Trachtengruppe Lustenau präsentierte sich beinahe in ihrer ganzen Bandbreite und erfreute mit gekonnten Gesangs- und Tanzdarbietungen. Der gemischte Chor unter der souveränen Leitung von Gilbert Hämmerle, die kleinen Tänzerinnen, die erfrischend wirkenden jungen Schuhplattler sowie die erfahrenen Mitglieder der Tanzgruppe erfreuten Ohren und Augen. Für professionelle Instrumentalbegleitung sorgte Akkordeonkünstler Damian Keller.

Reibungsloser Ablauf

Das Team aus dem Rathaus mit Yvonne Ulrich und Markus Rusch an der Spitze hatte organisatorisch alles im Griff, für Taxidienste war gesorgt, eine Abordnung vom Roten Kreuz war hilfreich zur Stelle und das Restaurant Goldener Löffel servi

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