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Gemeinde gibt grünes Licht für Deponieerweiterung

Deponie am Kadelberg soll erweitert werden
Deponie am Kadelberg soll erweitert werden ©Michael Mäser
Die Aushubdeponie am Kadelberg soll in den kommenden Jahren Richtung Westen um rund 120.000 Kubikmeter erweitert werden.

Koblach. (mima) Bereits im Jahr 2006 hat die Gemeinde Koblach die Firma Schertler-Alge, Lauterach mit der Anschüttung des südlichen Teiles des Steinbruchs Kadelberg bzw. mit dem fachgerechten Einbau von inertem Aushub- und Abraummaterial betraut.

Betreiber will Deponie erweitern

Insgesamt 360.000 Kubikmeter fest eingebauter Kubatur an Gesamtanschüttung wurden dazu im Jahr 2009 behördlich bewilligt. Diese Bewilligung läuft nun Ende 2007 aus und bisher wurden rund 190.000 Kubikmeter eingebaut. Die Gesamtanschüttung soll durch die Nachfolgefirma Höfle-Bautruck, Lauterach bis Ende 2019 hergestellt sein. Die entsprechenden behördlichen Genehmigungen sind dazu einzuholen.„Die Firma Höfle-Bautruck als Betreiber ist nunmehr aktuell an die Gemeinde Koblach heran getreten mit dem Ansuchen, die Aushubdeponie nach Westen um rund 120.000 Kubikmeter zu erweitern“, erklärt Bürgermeister Fritz Maierhofer. Dabei ist geplant, den Böschungsfuß der bestehenden Deponie weiter nach Westen, in Richtung Landesstraße L55, zu erweitern, die bestehende Anschütthöhe an die Felswand ist davon nicht betroffen und soll nicht erhöht werden.

Gemeindevertretung gibt grünes Licht

Die zusätzlichen 120.000 Kubikmeter Aushubmaterial könnten innerhalb der nächsten vier Jahre eingebracht werden. Anschließend erfolgt die Endgestaltung laut den behördlichen Auflagen. „Die Gemeindevertretung von Koblach hat über den Antrag der Betreiberfirma diskutiert und entschieden, dass sie sich diese Erweiterung in diesem Umfang grundsätzlich vorstellen kann – nach Vorliegen aller behördlichen Genehmigungen und Auflagen“, so Maierhofer.

Betreiber will Projekt weiter verfolgen

Nachdem die Gemeinde nun grundsätzlich grünes Licht gegeben hat, haben von Seiten der Baufirma auch die ersten Kontakte und Vorgespräche mit den zuständigen Behörden ergeben, dass eine Erweiterung in diesem Umfang – mit den entsprechenden Auflagen der Behörden – genehmigungsfähig ist. Nun muss sich die Firma Höfle-Bautruck auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko um die entsprechenden Bewilligungen bei den Behörden kümmern und im Falle eines positiven Bescheides wird die Firma das Projekt weiter verfolgen. „Das Einlagerungsentgelt – Einlagerungszins pro m3 – an die Gemeinde Koblach ist mit der Firma noch zu verhandeln bzw. die notwendigen Vereinbarungen und Verträge sind mit der Gemeinde Koblach noch abzuschließen“, erklärt Bürgermeister Maierhofer.

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