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Gekämpft, aber nicht getroffen

Die österreichischen Eishockeyfrauen können nach einem 0:1 die Olympia-Qualifikation abschreiben.

Gut gekämpft, alles gegeben – am Ende war die 0:1-Niederlage der ÖEHV-Frauen in Marburg gegen Norwegen aber zu wenig, um im Vorqualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Vancouver 2010 Platz eins und damit den Aufstieg in die zweite Qualifikationsphase zu schaffen. Ein Abwehrschnitzer ermöglichte den Skandinavierinnen in der 33. Minute den entscheidenden Treffer. Der 7:0-Pflichtsieg gegen Slowenien zum Auftakt war kein Problem gewesen, gegen die routinierten Norwegerinnen taten sich die rot-weiß-roten Frauen aber mächtig schwer. Trotz einer klaren Feldüberlegenheit und vieler Chancen waren die Torfrauen Jorid Dagfinrud und Christine Smestad, die jeweils die Hälfte der Partie zwischen den Pfosten standen, nicht zu bezwingen.

“Ein unverdienter Sieg”

Auch nicht von der Dornbir­nerin Eva Schwärzler, die trotz einer schweren Zahnoperation am Mittwoch (ein Eiterzahn hatte eine virale Infektion verursacht und musste entfernt werden) erneut 60 Minuten lang im Einsatz war. “Das war ein unverdienter Sieg, anders kann ich das nicht nennen”, so die enttäuschte Vollblutstürmerin, “wir haben wirklich gut gespielt, aber es ist einfach nichts reingegangen!” Gesundheitlich hatte die 19-Jährige keine Probleme: “Gespürt habe ich es natürlich, aber das soll keine Ausrede sein. Ich war vielleicht schon frischer, aber wir haben vorne gut gearbeitet, sind leider an den guten Torfrauen gescheitert.” Dass die Norwegerinnen heute gegen Slowenien verlieren, daran glaubt niemand. “Wir haben unser Ziel verfehlt, das ist bitter”, meinte Coach Timo Sutinen, “auch wenn das Spiel selbst o.k. war. Das ist natürlich nur ein schwacher Trost.”

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