Gehen, fahren, radeln …

Die Rücklaufquote der Fragebögen war hoch.
Die Rücklaufquote der Fragebögen war hoch. ©Elke Kager Meyer/Marktgemeinde
Mobilitäts- und e5-Ausschuss der Marktgemeinde Nenzing startete Entwicklungsprozess

 

Nicht nur der Individualverkehr nimmt laufend zu, auch die Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel steigen Jahr für Jahr und schließlich haben E-Bikes einen neuen Fahrrad-Boom ausgelöst. Um für ein gutes Miteinander auf Verkehrsflächen und für entsprechende Sicherheit zu sorgen, hat die Marktgemeinde Nenzing – und hier der Ausschuss für Verkehr und Mobilität sowie das e5-Team – im vergangenen Herbst eine Bevölkerungsbefragung zum Thema „Mobilität“ gestartet. „Die Befragung gab Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich am Entwicklungsprozess für einen attraktiven, komfortablen und barrierefreien Verkehr in der Gemeinde zu beteiligen“, erläutert Gemeinderat Johannes Maier. Dabei wurde inhaltlich zwischen den Parzellen sowie dem Nenzinger Ortskern differenziert.

Hohe Rücklaufquote

Dass das Thema in der Bevölkerung sehr präsent ist, zeigt die hohe Rücklaufquote von rund 800 Fragebögen. „In einem Intensiv-Workshop beschäftigten sich die Mitglieder des Mobilitätsausschusses und des e5-Teams, politische Mandatare sowie Mitarbeiter der Gemeinde mit den Ergebnissen“, berichtet Johannes Maier. Unterstützt wurden sie dabei vom Energieinstitut Vorarlberg und hier insbesondere von Florian Jochum. „Nach Analyse der Befragungsergebnisse wurde in drei Gruppen eingeteilt: Sofortmaßnahmen, kurz- und mittelfristige Projektvorschläge und langfristige Ziele.“ Alle Ergebnisse werden übrigens der interessierten Bevölkerung am Donnerstag, 2. Mai, um 19 Uhr im Wolfhaus-Dachboden präsentiert. Zuvor werden die ersten Maßnahmen im Gemeinderat beraten. Einige Wünsche der Nenzinger Bevölkerung kann Johannes Maier dennoch schon im Vorfeld verraten: „Sehr viele der eingebrachten Wünsche betraf das Thema Sicherheit – angefangen von der einfachen Entschärfung von unübersichtlichen Stellen durch Heckenschnitt, über Verbesserung bei der Anbindung an die überregionalen Radwege sowie eine Verbesserung der Beleuchtungssituation an vielbegangenen Straßen bis hin zu Großprojekten, wie dem barrierefreien Umbau des Bahnhofs oder dem Ausbau der vielfach als `Hotspot´ genannten Bazulstraße“, nennt der Gemeinderat Beispiele.

 

 

 

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