Gehaltskürzung für ungeimpfte Bayern-Spieler

Joshua Kimmich war zuletzt in den Schlagzeilen, weil er an der Corona-Impfung zweifelt.
Joshua Kimmich war zuletzt in den Schlagzeilen, weil er an der Corona-Impfung zweifelt. ©APA
Mehrere noch ungeimpfte Fußballprofis des FC Bayern München müssen laut eines Berichts der "Bild am Sonntag" auf Teile ihres Gehalts verzichten.

Demnach sollen die Bayern-Chefs jene vier Spieler, die bisher in Quarantäne mussten, nach einem Gespräch am vorigen Donnerstag von dieser Entscheidung unterrichtet haben. Die Spieler sollen rückwirkend für die Quarantänewoche kein Gehalt bekommen, wie die Zeitung aus dem Mannschaftskreis erfuhr.

Keine Quarantäne - keine Einbußen

Dem Bericht zufolge soll es zudem einen fünften ungeimpften Spieler geben, der nicht in Quarantäne war und deshalb auch keine Einbußen hinnehmen muss. Laut "BamS"-Bericht wollen die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters damit ein Zeichen setzen und den Druck erhöhen, sich impfen zu lassen. Der Verein gab am Sonntag auf Anfrage keine Stellungnahme zu dem Medienbericht ab.

Den Bayern fehlte am Freitag beim 1:2 in Augsburg unter anderen der ungeimpfte Nationalspieler Joshua Kimmich, der sich wegen des Kontakts zu einer positiv getesteten Person im privaten Umfeld schon wieder in häusliche Isolation begeben musste. Nach den jüngsten Länderspielen verpasst der 26-Jährige neben dem Augsburg-Spiel sicher auch noch die Champions-League-Partie am Dienstag bei Dynamo Kiew. Kimmich hatte zuletzt selbst bestätigt, nicht geimpft zu sein.

(APA)

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