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Gefährliche Situationen für Schüler vor dem Schulhof

Der Elternverein (i.Bild Obfrau Esther Winkler) setzt sich sehr für die Sicherheit der Schulkinder ein. Flugblätter zum Thema wurden bereits verteilt.
Der Elternverein (i.Bild Obfrau Esther Winkler) setzt sich sehr für die Sicherheit der Schulkinder ein. Flugblätter zum Thema wurden bereits verteilt. ©cth
Hohenems. „Ich habe kürzlich erfahren, dass vor dem Parkplatz der Volksschule Hohenems Markt jeden Morgen bzw.
Gefährliche Situationen für Schüler vor dem Schulhof

auch am Mittag äußerst gefährliche Situationen für die Schulkinder entstehen, weil viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen und von dort wieder abholen“, schreibt Markus Klien im Bürgerforum. „Da es vor der Schule nur begrenzt Parkmöglichkeiten gibt, bleiben die Autos kreuz und quer auf dem Vorplatz stehen.
Dadurch müssen die Schüler zwischen den parkenden Autos durchgehen. Es gab in den letzten Wochen zahlreiche brenzlige Momente, in denen zum Glück kein Kind zu Schaden gekommen ist. Ich habe mir die Situation vor Ort angesehen und kann die Sorgen der Eltern bezüglich der Schulwegsicherheit ihrer Kinder gut nachvollziehen“, so Klien weiter und plädiert an die Eltern, die umliegenden Parkplätze, z.B. hinter der Kirche, als Ein- und Ausstiegsstelle zu nutzen und Kinder, die den Schulweg nicht zu Fuß bewältigen können, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule zu schicken. Mario Lechner von der Stadt Hohenems erklärt dazu: „Die geschilderte Problematik wird von der Stadtverwaltung vollinhaltlich auch so gesehen. Die Stadtpolizei ist schon seit Langem stets darum bemüht, auf die Autofahrer im Sinne der Sicherheit für die Schulkinder einzuwirken. Es ist richtig und wichtig und wird seitens der Stadt ausdrücklich begrüßt, dass inzwischen auch Eltern hier Initiativen setzen und damit auch schon sichtbare Erfolge erzielen.“

Vorschläge für Verbesserung werden erarbeitet

Bürgermeister DI Richard Amann und die Stadtpolizei sind seit Tagen in Kontakt mit den besorgten Eltern. Das Referat für  Stadt- und Verkehrsplanung erarbeitet in Kooperation mit der Stadtpolizei gerade Vorschläge für die Verbesserung der Situation. Demnächst wird es ein Gespräch zwischen Vertretern der Schule, der Eltern und der Stadt geben, um geeignete Maßnahmen und die Kommunikation dazu festzulegen. „Das Engagement der Elterninitiative wird mithelfen, dass die zu setzenden Maßnahmen auch die notwendige Akzeptanz erfahren“, so Lechner. Esther Winkler, Obfrau des Elternvereins der VS Hohenems Markt bestätigt, dass man bereits aktiv geworden ist. „Wir haben eine Woche lang Aktionsblätter, auf denen die verschiedenen Parkmöglichkeiten aufgelistet waren, verteilt. Außerdem konnte Dieter Heinzle von der Stadtpolizei die Umsetzung der Poller vor dem Zebrastreifen durchbringen, sodass die Kinder auch von dieser Seite geschützt wurden“, so Winkler. „Das was meiner Meinung nach noch am wenigsten klappt, sind die Zulieferer zum Löwensaal, die mit den LKW zu Zeiten, da der Pausenhof gefüllt ist, in den Hof fahren und die Ware ein- bzw. auszuladen. Dabei beherbergt das Rückwärtsfahren dann das größte Risiko. Auch darüber habe ich bereits mit dem Stadtmarketing gesprochen und diese scheinen der gleichen Auffassung zu sein, dass dies verhindert werden sollte“, Winkler weiter. Bedenken macht dem EV auch noch die Situation auf der anderen Seite der Schule. Auch hier sollen Autos kreuz und quer parken und angeblich soll es dadurch im Bereich des Zebrastreifens Graf-Maximilianstraße immer wieder zu kritischen Situationen für die Schulkinder kommen. Man möchte die kommenden Wochen nun abwarten, um eventuell im Frühling noch einmal eine Aktion zu starten.

 

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