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Gedenken an "Spiegelgrund-Kinder"

Ein Mahnmal soll an die 772 zwischen 1940 und 1945 in der Euthanasie-Anstalt "Am Spiegelgrund" ermordeten Kinder und Jugendlichen erinnern.
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Im Wiener Otto-Wagner-Spital auf der Baumgartner Höhe ist am Freitag noch einmal der Opfer der in der NS-Zeit dort ansässigen Euthanasie-Anstalt „Am Spiegelgrund“ gedacht worden. Anlass war die Errichtung eines Mahnmales für die 772 zwischen 1940 und 1945 ermordeten Kinder und Jugendlichen. Jetzt erinnern eben so viele Licht-Stelen an die Opfer.


Jede der rund 80 Zentimeter hohen Metallsäulen besitzt am oberen Ende einen Licht-Punkt, die Beleuchtung der Stelen wird jeweils mit dem Einbruch der Dämmerung aktiviert. Die „starre“ Anordnung dieser Säulen soll die einstige Situation der „Kinder vom Spiegelgrund“ symbolisieren. Der Abstand von rund 70 cm mache den Entzug jeglicher Freiheit deutlich, hießt es in einer Rathaus-Aussendung.


Redaktion: Elisabeth Skoda

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