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Gedenkausstellung zur Hochwasser- und Murenkatastrophe 1910 in Vandans

Die Ausstellung ist in der Galerie Ad Fontanas in Vandans (Bei der Kreuzung an der Ortseinfahrt) bereits seit 19. Juni noch bis 11. Juli mittwochs von 17 bis 20 Uhr, am Samstag und Sonntag von 15 bis 19 Uhr zu sehen.

Für Führungen außerhalb dieser Zeit können Sie sich bei Vandans Tourismus (05556 72660) anmelden – Mindesteilnehmerzahl: 5 Personen.

Vandans, heute eine blühende Gemeinde mit vielen schmucken Häusern und einer sehr guten Infrastruktur, liegt in ruhiger Lage, abseits des Durchzugsverkehrs im äußeren Montafon. Fast glaubt man, dass die Idylle von Vandans kaum ein Wässerchen trüben könnte, so schöne ist der Ort eingebettet von waldbewachsenen Hängen und der majestätisch aufragenden Vandanser Steinwand. Doch der Schein trügt.

Vier Wildbäche durchfließen den Ort, die in früherer Zeit immer wieder für Unheil sorgten. Einer davon ist der Rellsbach, auch Almustrik genannt. Sehr oft schon hat er bei starken Niederschlägen oder Gewittern den Ort bedroht, einige Male auch verwüstet.

Die größte Vermurung gab es am 14. und 15. Juni 1910, also genau vor hundert Jahren. Damals wurde der Ortskern von Vandans, das Zwischenbach, von einer derart großen Mure überschwemmt, dass es kaum noch einen grünen Flecken gab, und die Behörden den Gedanken hegten den Ort auszusiedeln. Nach Abschätzung der Lage, war es zur damaligen Zeit kaum möglich, den entstandenen Schaden zu rekultivieren.

Doch der Wille und der Einsatz von Vielen, vor allem auch der kurz zuvor gegründeten Wildbachverbauung, ermöglichten eine Stabilisierung der Lage. Dazu kam auch noch, dass, bedingt durch den ersten Weltkrieg, russische Kriegsgefangene in das Katastrophengebiet zu Sicherungs- und Aufräumungsarbeiten geholt wurden. Dank dieser, und weil aus Liebe zur heimatlichen Scholle, sich die Bevölkerung nicht hat irritieren lassen, wurde Vandans innerhalb weniger Jahre wiederum zu einem wohnbaren Ort.

Wohl war in den Köpfen jener Menschen, die dieses Unglück miterlebt hatten immer noch die Angst vor einer neuerlichen Katastrophe präsent, doch durch die rasch erfolgten Verbauungen wurde diese Angst immer kleiner.

Eine Ausstellung von Bildern soll uns dieses Ereignis wieder in Erinnerung rufen, und uns jenen Menschen gegenüber dankbar erweisen, die damals so Großes geleistet haben. Wir müssen aber auch dankbar sein, dass wir vor solchen Katastrophen über einen so langen Zeitraum nun schon verschont geblieben sind.

Vielen Dank und liebe Grüße

VANDANS TOURISMUS

Julia Mangeng

Vandans

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