Gedanken über ein Großprojekt

Das waren noch Zeiten – als Hubert Strolz aus Warth für Furore sorgte. Wird der Ort selbst einmal Weltcuprennen veranstalten?
Das waren noch Zeiten – als Hubert Strolz aus Warth für Furore sorgte. Wird der Ort selbst einmal Weltcuprennen veranstalten? ©(Foto: TaS)

Auch Warth flirtet still und heimlich mit der Vision Ski-Weltcup.

„Aber nur wenn alle mit- tun“, betont Tourismus-Geschäftsführer Roland Volderauer. Der seit Kurzem vom Internationalen Skiverband als Testenstrecker autorisierte ehemalige Ski-Star Marc Girardelli wird bald nach Warth kommen. Von einem Gesellschafter der Warther Skilifte erhielt Girardelli eine freundliche Einladung, das Skigebiet auf seine Weltcuptauglichkeit zu prüfen. Der fünffache Weltcup-Gesamtsieger kennt die Region und kann sich schon jetzt vorstellen, „dass der Saloberkopf und die Steffisalpe gute Strecken wären. Da könnte man sogar Super-G fahren“.

Positionierung

Roland Volderauer, Geschäftsführer der Tourismus-Betriebe-Warth-Holding Ges.mbH., gefällt der Gedanke an die Skiregion Warth-Schröcken als möglicher Ausrichter von Weltcuprennen. „Aber da müssten zuerst wichtige Vor­aussetzungen geschaffen werden. Zu allererst bräuchten wir den Pool-Partner Schröcken als Mitstreiter. Dann die ganze Region Hinterer Bregenzerwald, die Gemeinden, das Land.“ Man sei nicht angestachelt durch die starken Ambitionen der Region Brandnertal, sondern überlege sich unabhängig davon Strategien zur touristischen Positionierung des Skigebietes. Gerne erwähnt Volderauer auch die großen Warther Skirennläufer, die für den Wintersportort Ruhm und Medaillen holten. „Wer erinnert sich nicht an Olym­piasieger Hubert Strolz oder an Wildtrud Drexel. So gesehen hat sich Warth in der Skiwelt ja schon verewigt und verfügt über einen guten Namen.“

Nur gemeinsam

Ganz behutsam und im Verein mit allen wichtigen Partnern wolle man die Idee exakt prüfen, wird Volderauer nicht müde zu betonen. „Auch müsste natürlich die Möglichkeit Diedamskopf noch einmal genau analysiert werden – wenn es da schon eine geprüfte Strecke gibt“, verweist der Tourismusbetriebe Warth-Geschäftsführer einmal mehr auf die Notwendigkeit eines gemeinsamen Auftretens der ganzen Region. „Denn nur gemeinsam ist überhaupt etwas denkbar.“ Nachsatz: „Sollte es jedoch zu einer positiven Willenskundgebung kommen, werden wir das Projekt mit voller Intensität angehen.“

Quelle: VN

Vorarlberg, Warth

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