Gebrüder Weiss vernetzt Osteuropa

Das Logistikterminal wurde von Gebrüder Weiss individuell auf die Bedürfnisse von Grundfos abgestimmt.
Das Logistikterminal wurde von Gebrüder Weiss individuell auf die Bedürfnisse von Grundfos abgestimmt. ©Gebrüder Weiss
Lauterach, Budapest. Einen zentralen Warenumschlag für den dänischen Pumpenhersteller Grundfos errichtet das Vorarlberger Transport- und Logistikunternehmen Gebrüder Weiss in Ungarn. Von dort sollen 16 Länder beliefert werden.

Das internationale Transport- und Logistikunternehmen Gebrüder Weiss strukturiert für seinen Kunden Grundfos in Osteuropa die Warenbeschaffung und -distribution um. Dreh- und Angelpunkt ist ein neues Umschlagslager im ungarischen Biatorbágy, von wo aus Gebrüder Weiss sämtliche Produkte des dänischen Pumpenherstellers in insgesamt 16 Länder exportiert. Durch das Outsourcing spart Grundfos zehn Prozent seiner ursprünglichen Lieferkosten ein. Die Basis für die effiziente Zustellung sind eingespielte Transportwege und 90 eigene Standorte, die Gebrüder Weiss allein in Osteuropa betreibt.

Zentraler Hub in Ungarn

Grundfos ist in den vergangenen Jahren im europäischen Osten stark expandiert und produziert heute an vier ungarischen Standorten hochwertige Pumpen und Motoren. Um die einzelnen Fabriktransporte zu bündeln, hat Gebrüder Weiss ein zentrales Cross Docking Lager und ein Logistikterminal für sämtliche Grundfos-Transporte eingerichtet. Die Gebäude sind individuell auf die Bedürfnisse des Pumpenherstellers ausgerichtet und umfassen eine Fläche von 16.500 Quadratmetern. Ebenfalls optimierten die Logistikexperten die Lieferungen der Rohstoffe an die Fabrikanten und die Distribution der Endprodukte. “Wir profitieren sehr von den standardisierten Prozessen, die uns Gebrüder Weiss bietet”, sagt Lajos Major, der zuständige Projektleiter Logistik bei Grundfos.

Drehscheibe für Osteuropa

Durch die zentrale Lage eigne sich Ungarn ideal als Drehscheibe für Transporte in Osteuropa, so Gebrüder Weiss. Das Vorarlberger Unternehmen ist hier mit vier eigenen Standorten und 246 Mitarbeitern vertreten und blickt auf eine langjährige Transporterfahrung zurück: Ungarn war der erste Standort, den das Unternehmen nach dem Fall des “Eisernen Vorhangs” gründete. Heute, 25 Jahre später, umfasst das Ostnetzwerk von Gebrüder Weiss 90 Standorte in 19 Ländern, die mit rund 180 Linienverkehren miteinander verbunden sind. Durchschnittlich transportieren die Gebrüder Weiss Landverkehre über zehn Millionen Sendungen im Jahr – von Wien nach Sofia, von Prag nach Bratislava und von Budapest nach Zagreb.

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gebr2 ©Das Osteuropanetzwerk von Gebrüder Weiss umfasst 90 eigene Standorte in 19 Ländern mit rund 180 Linienverkehren. (Bild: Gebrüder Weiss)
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