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Gebrüder Weiss fahren der Wirtschaftskrise davon

Familienkonzern sitzt auf einer Eigenkapitalquote von 58 Prozent
Familienkonzern sitzt auf einer Eigenkapitalquote von 58 Prozent ©VOL.AT
Lauterach - Der Vorarlberger Spediteur Gebrüder Weiss schaut zufrieden auf das Jahr 2012 zurück. Der Nettoumsatz wurde von 1,07 auf 1,15 Mrd. Euro gesteigert, die Zahl der Mitarbeiter stieg um 13 Prozent auf 5.250. Die Eigenkapitalquote des Familienkonzerns liegt bei astronomischen 58 Prozent.
Gebrüder Weiss auf ländlefirma.at

“Auch wenn die Dynamik insgesamt nicht ganz das Niveau von 2011 erreicht, haben einzelne Niederlassungen und Regionen auch im vergangenen Geschäftsjahr wieder hervorragend abgeschnitten”, zog Vorstandsvorsitzender Wolfgang Niessner am Dienstag in einer Aussendung Bilanz.

Besonders gut sei der Bereich Landverkehr gelaufen – hier gab es einen Umsatzanstieg von mehr als zehn Prozent auf 780 Mio. Euro. Der Geschäftsbereich Air & Sea verzeichnet 2012 mit einem Umsatz von 243 Mio. Euro ein Wachstum von knapp drei Prozent. Der Gebrüder Weiss-Paketdienst, der in der Mehrzahl der österreichischen Bundesländer die Dienstleistung des DPD anbietet, steigerte den konsolidierten Umsatz um rund 2 Prozent auf 125 Mio. Euro.

Globales Netzwerk

Fast 50 Mio. Euro gab der Spediteur für die Weiterentwicklung seines globalen Netzwerks aus. In Tiflis (Georgien) wurde mit dem Bau einer 10.000 Quadratmeter großen Logistikanlage begonnen, deren Inbetriebnahme kurz bevor stehe.

Zudem habe man mit der Übernahme der Speditionen Diehl und Sprenger den Standort Süddeutschland verstärkt. Im Herbst wurde der neue Terminal in Jeneč bei Prag in Betrieb genommen. Im November 2012 begannen umfassende Neu- und Umbauarbeiten am Firmenhauptsitz in Lauterach, Vorarlberg, hieß es zu den Investitionsplänen.

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