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Gastro-Öffnung - Die Eckpunkte der Verordnung

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Seit Freitagmittag herrscht für die Gastronomen Klarheit, unter welchen Bedingungen sie am 15. Mai öffnen können.
Regierung: Hilfspaket für Gastronomie

Das Gesundheitsministerium hat heute, Freitagmittag, die Verordnung zur Gastro-Öffnung auf seiner Homepage veröffentlicht. Offiziell erlassen wird sie kommenden Dienstag. Hier die Eckpunkte der Verordnung - diese gelten im übrigen nicht für Spitäler und Kuranstalten, Senioren- und Pflegeheime, Schulen, Kindergärten und Horte sowie Betriebskantinen.

- Aufsperren dürfen ab dem 15. Mai alle Betriebsarten des Gastgewerbes.

- Das Betreten ist nur von 6.00 bis 23.00 Uhr erlaubt. Wobei dies auch die Sperrstunde ist, also sitzenbleiben und austrinken geht nach 23.00 Uhr nicht mehr.

- Die Konsumation darf nicht in unmittelbarer Nähe zur Ausgabestelle erfolgen (Stichwort: Schankverkauf). Wie weit der Abstand sein muss, ist nicht vorgegeben.

- Zwischen den Besuchergruppen muss ein Abstand von mindestens einem Meter herrschen. Bei einer räumlichen Trennung muss der Mindestabstand nicht eingehalten werden.

- An einem Tisch sind vier Personen und ihre minderjährigen Kinder erlaubt. Diese Einschränkung gilt nicht, wenn die Gäste alle aus einem gemeinsamen Haushalt kommen (beispielsweise Erwachsene, die bei ihren Eltern leben).

- In geschlossenen Räumen müssen die Gäste vom Gastgeber zu den Tischen gebracht werden.

- Beschäftigte mit Kundenkontakt müssen Mund und Nase abdecken. Eine spezielle Form (zum Beispiel Maske) ist nicht vorgeschrieben.

- Beim Betreten und Verlassen des Lokals muss zu Anderen ein Abstand von einem Meter gehalten werden, in geschlossenen Räumen ist Mundschutz zu tragen.

- Salz- und Pfefferstreuer und der Brotkorb stehen nicht mehr am Tisch und müssen angefordert werden.

- Vorbestellte Speisen und Getränke für eine Selbstabholung dürfen nicht vor Ort konsumiert werden.

Kurz kündigt "Wirtenpaket" an

Bei der heutigen Pressekonferenz von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) zeigte sich der Kanzler einmal mehr zuversichtlich, dass die Deutschen im Sommer Urlaub in Österreich machen können. "Ich bin optimistisch, dass wir mit Deutschland in den nächsten Wochen eine Lösung finden", sagte Kurz. Es gebe auch "enge Gespräche" mit der EU-Kommission, um "faire Regeln" für die Grenzöffnungen zu schaffen. Des weiteren kündigte Kurz ein "Wirtenpaket" mit Steuererleichterungen an, dies würde nächste Woche präsentiert.

Für die FPÖ kommen die Hilfen der Regierung aber zu spät. "Zu viele Ankündigungen, Ausfüllorgien, Hilfspakete und Fonds haben sich als Placebos herausgestellt. Bald kennt jeder jemanden, der kein versprochenes Geld zur Bewältigung der Krise erhalten wird, weil die Hausbank kein gutes wirtschaftliches Gesundheitszeugnis ausgestellt hat", kritisierte heute der Gastrosprecher der Freiheitlichen Wirtschaft, Michael Fürtbauer.

NEOS-Tourismussprecher Sepp Schellhorn meinte: "Diese Regeln wurden ganz offensichtlich von Menschen gemacht, die noch nie einen Gast bewirtet haben (...) Wer soll die absurden Regelungen kontrollieren?"

Neue Regierungsmaßnahme: Hilfspaket für Gastronomie

(APA)

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