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Garten im Anthropozän & Klimawandel

Wie können Gärten dem Menschen gut tun und den Klimawandel entgegenwirken? Vortrag von Rochus Schertler
Wie können Gärten dem Menschen gut tun und den Klimawandel entgegenwirken? Vortrag von Rochus Schertler ©Henning Heilmann
Wie der Mensch die Natur verwandelt - Rochus Schertler im Pfarrzentrum Altenstadt
Gärten im Anthropozän

FELDKIRCH Immer wieder gelingt es Rochus Schertler vom Naturschutzbund Vorarlberg, den Klimawandel und den schädlichen Einfluss des Menschen auf die Natur auf den Punkt zu bringen – so auch in seinem jünsten Vortrag im Pfarrzentrum Altenstadt „Unsere Gärten im Anthropozän – Kohlrabi, Krabbeltiere und Kollektoren“.

Der Biologe Mag. Rochus Schertler konnte in seinem spannenden Vortrag anhand von Zahlen, Grafiken und aktuellen Studien verdeutlichen, wie der Mensch im Zeitalter des Menschen (dem Anthropozän) den natürlichen Lebensraum und das Klima veränderte, bis hin zum aktuellen Klimawandel und seiner Gefahr für den gesamten Planeten.

Gärten mit Gemeinwohl

Dem scheinbar unaufhaltsamen Trend zu weiterer Zersiedelung und Klimakatastrophe setzte Schertler Initiativen entgegen, die Mut zum Gärtnern speziell auch im urbanen Raum machen. Gemeinschaftsgärten, Gemeinwohlsystem und Gesunder Lebensraum hießen die Stichworte. Jeder könne einen Beitrag leisten, um auch in Vorarlberg dem globalen Klimawandel und seinen gravierenden langfristigen Folgen entgegenzuwirken.

Garten als Wohlfühl-Oase

Gärten könnten vor allem Menschen in den Städten wieder ein Stück Lebensqualität zurückbringen, die durch die Zersiedelung verloren gegangen sei. Wer sich in seinem Garten wohlfühle, der unternehme weniger klimaschädliche Flugreisen in ferne Länder. Als eine der vielen Initiativen wurde „Gärtnern auf Stroh macht Schüler froh“ genannt.

Der spannende Vortrag bildete zugleich den Abschluss des Umweltjahresprogramms der Stadt Feldkirch. Zu den zahlreichen Gästen zählten auch Biologe Andreas Beiser vom Amt der Vorarlberger Landesregierung, Marina Fischer von der Walgau Wiesen Wunderwelt und Petra Häfele vom Natura 2000 Regionsmanagement Rheintal. HE

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