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Garantiert keine Gentechnik für Vorarlbergs Milchkühe

- Vorarlbergs Milchkühe bekommen künftig nur noch garantiert gentechnikfreies Soja in ihr Futter. Agrarlandesrat Erich Schwärzler und Vertreter der Landwirtschaftskammer und der Milchwirtschaft präsentierten heute, Montag, im Landhaus die Einigung über die vertragliche Zusammenarbeit zwischen Ländle GmbH und Vorarlberg Milch, Sennereien und Futtermittelbetrieben. Damit werde der Vorarlberger Weg für Bauern und Konsumenten, der auf Qualität in der Lebensmittelerzeugung setzt, konsequent fortgesetzt, so Schwärzler: "Nein zur Gentechnik im Anbau, ja zu gentechnikfreien Futtermitteln und ja zu strengen Kontrollen der Lebensmittelbehörden."  V-Milch Geschäftsführer Wachter, LWK-Präsident Moosbrugger, LR Erich Schwärzler

In der Startphase ab 1. April 2007 verpflichten sich alle 750 bäuerlichen Milchlieferanten gemeinsam mit dem Unternehmen Vorarlberg Milch nur mehr gentechnikfreies Soja an die Milchkühe zu verfüttern. Entsprechende Untersuchungen und Kontrollen seitens der Ländle Qualitätsprodukte und Marketing GmbH begleiten diese Umstellung. Die Mehrkosten in der Milchproduktion werden den Mitgliedern der Vorarlberg Milch mit 0,3 Cent/kg Milch abgegolten.

“Durch die GVO-Freiheit im Anbau und die Verfütterung von gentechnikfreiem Soja erhalten auch die ‘Ländle Produkte’ unter dem Markenzeichen ‘luag druf’ einen besonderen Mehrwert”, betonte Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger, zugleich Obmann der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH.

Auch Vorarlberg-Milch-Geschäftsführer Raimund Wachter wertete “dieses erfreuliche Ergebnis zugleich als Bestätigung und als Herausforderung.” (gw) (soja.vlk)

BU: (v.l.) LR Schwärzler, LWK-Präsident Moosbrugger, V-Milch-Geschäftsführer Wachter, Milchwirtschaftsreferent Bereiter Foto: VLK/G. Wirth

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OTS0229 2007-03-26/15:24

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