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Ganz kleiner Zirkus „taucht ab“

Die jungen Artisten lassen das Publikum in eine sagenhafte Unterwasserwelt eintauchen.
Die jungen Artisten lassen das Publikum in eine sagenhafte Unterwasserwelt eintauchen. ©Laurence Feider
 Am 23. und 24. Oktober wird „Die kleine Meerjungfrau“ im Kulturhaus aufgeführt.
Ganz kleiner Zirkus präsentiert "Die kleine Meerjungfrau"

 

Dornbirn. Für sein neues Programm verwandelt der Ganz kleine Zirkus die Kulturhausbühne in eine bunte Unterwasserwelt. Die jungen Artisten und Akrobaten stellen „Die kleine Meerjungfrau“ in einer ganz eigenen Version dar. „Das klassische ‚Frau in Not wird von Mann gerettet und verliebt sich in ihn‛ wollte ich nicht und die Originalgeschichte von Hans Christian Andersen war mir zu grob. So habe ich das Thema Plastikmüll im Meer aufgegriffen und daraus eine eigene Geschichte gesponnen“, erzählt Johanna Schlenker, die heuer erstmals für Drehbuch, Text und Regie verantwortlich ist. In ihrer Version sammelt die abenteuerlustige Meerjungfrau unter Wasser Kunststoffschätze, nicht wissend, dass es Müll ist. Da es sie interessiert, woher die vielen Schätze – die täglich mehr werden – kommen, begibt sie sich an Land.

Viele Überraschungen

Die Artisten des Ganz kleinen Zirkus nehmen das Publikum mit ihrer Zirkuskunst mit auf die Reise der kleinen Meerjungfrau. Dabei stehen Joghurtbecherjonglage, Petflaschenartistik, Mülltonnenakrobatik und vieles mehr auf dem Programm. Der erste Teil des Stücks spielt unter Wasser, der zweite Teil an Land. „Am Ende gibt es einen großen Wow-Effekt, mehr wollen wir nicht verraten“, sagt Johanna Schlenker. Vor einem Jahr hat die Tochter von „Zirkusdirektor“ Stefan Schlenker ihr Zertifikat als Zirkustrainerin gemacht und ist jetzt auf dem Weg zur Zirkuspädagogin. „Ich bin heuer der Assistent von Johanna – früher war es umgekehrt. Viele Ideen entstehen aber nach wie vor im gemeinsamen Austausch“, erzählt Stefan Schlenker, der auch für die beeindruckende Bühnendeko verantwortlich ist.

Artistisches Vorprogramm

Auf der Bühne stehen 27 Kinder und Jugendliche – Kraken, Quallen, Meerjungfrau und Co – die intensiv am Proben sind, um den coronabedingten Trainingsrückstand aufzuholen. „Drei Schüler haben in der Lockdownzeit so intensiv trainiert und uns mit Videos versorgt, dass sie den Sprung in die erste Gruppe geschafft haben und jetzt mit auf der Bühne stehen“, berichtet Johanna Schlenker.

Alle sind glücklich, dass sie das Programm dank Coronakonzept und Covidausbildung über die Bühne bringen und das Publikum mit ihrer besonderen kleinen Meerjungfrau unterhalten können. Kurzfristig wurde noch eine Zusatzaufführung für Samstagabend fixiert, um möglichst vielen Zuschauern die Möglichkeit zu geben, das Programm zu sehen. Die Zuschauer werden gebeten, ihre zugewiesenen Plätze frühzeitig einzunehmen. Ein Vorprogram der Gruppen FUNtastico und Zirkissimus stimmt das Publikum bereits 30 Minuten vor Aufführungsbeginn auf die fantastische Unterwasserwelt ein.

Das Zirkustheater „Die kleine Meerjungfrau“ wird am Freitag, 23. Oktober um 19 Uhr und am Samstag, 24. Oktober um 15 Uhr und um 19 Uhr im Kulturhaus Dornbirn aufgeführt. Karten sind im Vorverkauf über v-ticket, Dornbirn Tourismus und die Musikschule erhältlich.

Umfrage: Was bedeuten dir das neue Stück und der Ganz kleine Zirkus?

Anna-Lena Voplakal, 15 Jahre

Ich spiele die kleine Meerjungfrau, dabei jongliere ich und mache Akrobatik. Mehr wird nicht verraten, es soll ja eine Überraschung werden. Für mich ist der Ganz kleine Zirkus wie eine zweite Familie – ich bin seit fünf Jahren dabei und freue mich auf jedes Training.

Flora Gunz, 14 Jahre

Unser Programm ist diesmal besonders vielfältig. Es spielt unter Wasser und an Land – jeweils mit den entsprechenden Kulissen. Seit ich acht bin, bin ich mit großer Begeisterung beim Ganz kleinen Zirkus dabei und lerne immer noch Neues dazu.

Loris Müller, 14 Jahre

Für mich ist die kleine Meerjungfrau die letzte Aufführung, da ich aufgrund eines Schulwechsels beim Ganz kleinen Zirkus aufhöre. Diesmal möchten wir mit dem Stück unterhalten und gleichzeitig die Botschaft vermitteln, Müll zu vermeiden.

Anika Huber, 9 Jahre

Da ich zuhause sehr viel trainiert habe, bin ich in die Gruppe gekommen und darf bei der Aufführung dabei sein. Das macht mich sehr glücklich. Ich jongliere, balanciere, mache Akrobatik, Seilspringen und vieles mehr – ich freue mich auf den Auftritt.

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