Ganes: Liebesgefühle mit Hackbrett und Violine

Für Liebesgefühle sorgte die Musikgruppe Ganes im Alten Kino Rankweil.
Für Liebesgefühle sorgte die Musikgruppe Ganes im Alten Kino Rankweil. ©VOL.AT/Luggi Knobel
Zum zweiten Mal gastierte die Musikgruppe „Ganes“ im Alten Kino Rankweil und wusste mit aktuellen Songs und Liebesgefühlen mit Hackbrett und Violine aus ihrer CD mehr als nur zu überzeugen.
Ganes: Liebesgefühle mit Hackbrett und Violine

Die Zuschauer im gut gefüllten Alten Kino Rankweil waren von der vierköpfigen Gruppe begeistert.

Caprize ist der impulsive Regelverstoß. Die Laune, sich dem gesetzten Rahmen zu entziehen und sich außerhalb der Normen frei zu bewegen. Musikalisch äußert sich das in Instrumentalkompositionen, die von GANES mit teils puristisch, teils breit arrangierten Momentaufnahmen umgesetzt werden. Ihr viertes Studioalbum tritt mit seiner Vielfarbigkeit aus der Klanggewohnheit heraus, die wir bisher von GANES kennen. Treu geblieben sind die drei Musikerinnen ihren metaphorischen Texten in ladinischer Sprache als Relikt einer alten Kultur aus den Dolomiten.

Auf „Caprize“ synchronisieren GANES auf sinnlich-sensible oder ironisch-kecke Art Gefühle von Verzweiflung, Tod, Geborgenheit, Sehnsucht und Liebe in verspielte, phantasiereiche und unkonventionelle Klangmuster. Hackbrett und Violine treffen auf die legendäre 808 drum machine der 80er und Klavier. Das Zentrum dieser schillernden Kapriolen: die Schwestern Elisabeth und Marlene Schuen und ihre Cousine Maria Moling, die alle Songs selbst schreiben und arrangieren.

GANES klingen spürbar gereift, femininer und sinnlicher, haben dabei aber ihren Humor nicht verloren. Caprize konfrontiert uns mit dem Leben, wie es ist. Melancholisch, sehnsuchtsvoll, fröhlich, frech – grenzenlos. Alles ist egal. Hauptsache, man bleibt sich treu. GANES haben dies auch auf ihrem neuen Studioalbum auf ureigene, wunderbare Weise geschafft. Und verbeugen sich mit einem Augenzwinkern vor ihrem Publikum.

Support: Mari Mana

Wenn Mari Mana ganz alleine auf der Bühne steht, ihre Gitarre nimmt und dem Publikum leise ihre Seele zu Füßen legt, wird es ganz schnell sehr still. Ihre Musik braucht keine lauten Töne, sie fesselt, bevor man sich wehren kann. Mit bluesiger Stimme singt sie gefühlvolle, romantisch- melodiöse Singersongwriter-Balladen. Perfekt, harmonisch und doch ganz anders, als man diese Musik bereits zu kennen glaubt. Ein Stimmvolumen, das mehr als Gänsehaut verursacht. Musik, die berührt. Eigenwillig unverwechselbar.

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