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GAK muss in die Regionalliga

Das Ständige Neutrale Schiedsgericht hat am Dienstag in seiner Sitzung im Justizzentrum Wien die vom Bundesliga-Absteiger GAK eingebrachte Klage gegen die Lizenzverweigerung abgewiesen.

Nur drei Jahre nach dem Meistertitel hat der GAK mit der endgültigen Lizenzverweigerung für die kommende Saison den bisher schlimmsten Tag in seiner fast 105-jährigen Klubgeschichte erlebt. Damit wurde der Bundesliga-Champion von 2004, der nun in den Landesverband ausscheiden muss, wieder zum Amateurverein degradiert. Das Ständige Neutrale Schiedsgericht unter Vorsitz von Prof. Walter Schrammel entschied nach mehr als vierstündiger Sitzung, die von den Grazern eingebrachte Klage gegen die Lizenzverweigerung abzuweisen.

Nutznießer dieser Lizenzverweigerung war der SV Kapfenberg. Die Steirer, die ursprünglich als Elfter und Vorletzter der Red Zac Erste Liga in die Regionalliga Mitte hätten absteigen müssen, nehmen nun den Platz von Bundesliga-Absteiger GAK in der zweithöchsten heimischen Liga ein. Die Grazer, vor drei Jahren noch Bundesliga-Meister, spielen dagegen nun künftig wohl nur noch in der Regionalliga Mitte.

“Das ist schlimm. Wir sind mit dieser Entscheidung um die Früchte der harten Arbeit in den vergangenen sechs Monaten gebracht worden”, lautete der erste Kommentar von GAK-Präsident Stephan Sticher gegenüber der APA – Austria Presse Agentur. Wie es nun mit dem Klub und der Nachwuchs-Akademie weitergehen wird, konnte Sticher noch nicht sagen.

Bundesliga-Vorstand Georg Pangl hatte mit der endgültigen Lizenzverweigerung für den GAK gerechnet. “Angesichts der vielfältigen Turbulenzen in den vergangenen Monaten rund um den Klub ist die Entscheidung – trotz der intensiven Bemühungen der Vereinsverantwortlichen  – nicht gänzlich überraschend”, erklärte er in einer Bundesliga-Aussendung.

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