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GAK bringt Zwangsausgleich durch

Nach dreimaligen Nachrechnen ist es nun sicher: GAK-Masseverwalter Norbert Scherbaum hat am Donnerstagabend kurz nach 19:00 Uhr erklärt, dass der Zwangsausgleich für den GAK geschafft sei.

Der insolvente Grazer Fußball-Bundesligist GAK hat den Zwangsausgleich geschafft und damit seine Existenz gesichert. Bei der Prüfungs- und Berichtstagsatzung wurde der Vorschlag von Masseverwalter Scherbaum von den Gläubigern angenommen. Damit ist der Weg frei zu einem 20-prozentigen Zwangsausgleich. Kleine Unsicherheit: Für die Gläubiger gibt es noch die Möglichkeit eines Rekurses.

Es waren nicht alle Gläubiger bei der Prüfungs- und Berichtstagsatzung vertreten, der GAK erreichte aber die benötigte Stimmen- und Summenmehrheit. Vergangene Woche hatten sich die Forderungen an den Klub auf rund 51 Mio. Euro kulminiert, wovon allerdings nur ein Teil schlagend werden dürfte.

Präsident Sticher meinte in einer ersten Reaktion, er sei überglücklich, jetzt könne man bauend auf Rechtssicherheit die Zukunft planen. Das sportliche Schicksal wird den Klub nun wohl von der Bundes- in die Red Zac Erste Liga führen. Für den GAK geht es darum, in der nächsten Zeit sowohl die 3,5 Mio. Euro Budget für eine Teilnahme an der Ersten Liga aufzutreiben, als auch das Geld für den Zwangsausgleich bereitzustellen.

Reaktionen zum geschafften GAK-Zwangsausgleich

Bundesliga-Vorstand Georg Pangl: “Als Vorstand der Bundesliga begrüße ich diese Entscheidung speziell unter dem Aspekt, dass das Hauptaugenmerk jetzt wieder auf die sportlichen Leistungen am grünen Rasen gelegt werden kann. Der GAK wird die Einstweilige Verfügung zurückziehen, womit die Punkteabzüge aus dem Lizenzierungsverfahrens bzw. durch die FIFA rechtswirksam sind.”

ÖFB-Präsident Friedrich Stickler: “Es ist auf alle Fälle erfreulich, dass eine Lösung für den Verein gefunden wurde. Aus Sicht des ÖFB ist die Voraussetzung geschaffen, dass der von der FIFA angeordnete 6-Punkte-Abzug bezüglich der ’Causa Kimoni’ endlich umgesetzt werden kann. Daher drohen dem österreichischen Fußball keine Sanktionen des Weltfußballverbandes mehr. Es ist zu hoffen, dass die Entwicklungen der letzten Wochen allen anderen Klubs Warnung genug sind und keiner mehr Geld ausgibt, als er einnimmt. Die Begriffe Insolvenz, Zwangsausgleich oder Konkurs werden hoffentlich in Zukunft in der Berichterstattung nicht mehr in Zusammenhang mit unserem Fußballsport gebracht werden müssen.”

GAK-Präsident Stephan Sticher: “Ich bin froh, dass wir es im Endeffekt knapp, aber doch geschafft haben. Wir werden nun sofort einen Neustart beginnen.”

GAK-Masseverwalter Norbert Scherbaum: “Vielleicht setzt jetzt bei den Vereinen ein Umdenken ein, dass sie in Zukunft nicht mehr ausgeben als sie einnehmen.”

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