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Fußweg für Schüler und Kindergärtler erhalten

Martin und Klara vor dem gesperrten Fußweg in die Schule
Martin und Klara vor dem gesperrten Fußweg in die Schule ©Henning Heilmann
Frastanz (he). Ein Fußweg, der seit Jahrzehnten von Kindern in Fellengatter auf dem Weg in Schule und Kindergarten genutzt wurde, wurde vom Besitzer gesperrt. Eltern wollen sich nicht damit abfinden und sammelten Unterschriften für eine sichere Lösung. Bürgermeister Eugen Gabriel zeigt Verständnis.
Fußweg für Schüler in Fellengatter gesperrt

Fußgänger müssen in Fellengatter aufgrund der engen Straßenverhältnisse vielerorts ohne Gehweg auskommen, so auch in der Amerdonastraße. Der kürzlich gesperrte Fußweg führt über eine Wiese auf Privatgrund von der Amerdonastraße direkt zur Einmündung der Schulgasse in die Fellengattner Straße, wo ein Schutzweg den sicheren Übergang über die Straße sichert. Schul- und Kindergartenkinder ersparen sich durch den Fußweg nicht nur Zeit, sondern auch eine gefährliche Kurve, die direkt auf den abbiegenden Fußweg folgt und in der Hecken die Sicht versperren. Zwar sind hier Poller angebracht, die Autofahrer zwingen sollen, Abstand zu halten. Sicherer ist aber selbstverständlich der Fußweg, der diese Kurve komplett umgeht.

Eltern machen mobil

Eltern und Anrainer haben nun in einer Bürgerinitiative fast 90 Unterschriften gesammelt, um den Fußweg als sicheren Weg in Schule und Kindergarten zu erhalten oder eine sichere Alternativlösung wie zum Beispiel einen Bürgersteig zu errichten. Auch der Bewegungskindergarten in Fellengatter nutzt den Weg, um mit den Kindern Spaziergänge zu unternehmen. „Der Auto- und LKW-Verkehr in der engen Amerdonastraße ist für Kinder gemeingefährlich. Wir hoffen daher, dass sich eine sichere Lösung finden lässt“, erklärt eine betroffene Mutter der Bürgerinitiative. Kinder sollten auch ohne Begleitung oder das Auto der Eltern selbständig sicher in die Schule kommen können. „Der Fußweg hat schon seit Generationen bestanden“, zeigt sich auch Bürgermeister Eugen Gabriel über die Sperrung durch den Besitzer irritiert. Die Marktgemeinde hat in ihrem Verkehrskonzept das Ziel formuliert, alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt zu behandeln und Fußgänger zu schützen.

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