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Fußach: Ärger um Lkw-Transporte für Schweizer Bauprojekt

In Fußach fürchtet man die zusätzliche Verkehrsbelastung durch Lkw-Transporte.
In Fußach fürchtet man die zusätzliche Verkehrsbelastung durch Lkw-Transporte. ©Symbolbild/bilderbox.de
Fußach - Ein Bauprojekt der Firma i+R Wohnbau AG sorgt für Aufregung. Laut Freiheitlicher Partei müssen dafür rund 36.000 Kubimeter an Aushubmaterial von der Schweiz nach Österreich transportiert werden. In Fußach fürchtet man die zusätzliche Verkehrsbelastung.
Bürgermeister Blum im Interview

Rund 3.600 Fahrzeugbewegungen soll das Projekt in der Schweizer Gemeinde Wolfhalden mit sich bringen, so die Berechnungen der Freitlichen. Auf 4.184 Quadratmetern entsteht dort eine Wohnanlage mit insgesamt 29 Wohnungen.

Anfrage an Rüdisser

Für Fußachs Bürgermeister Ernst Blum ist diese zusätzliche Verkehrsbelastung nicht zu tolerieren. Die Gemeinden Höchst, Fußach, Hard und Lauterach hätten ohnehin ständig unter Stau zu leiden: “Das ist eine zusätzliche Belastung für unsere Bevölkerung, und wir möchten alles daran setzen, dass dieses geplante Vorhaben über die Grenze nicht stattfindet.” Gemeinsam mit seinem Parteikollegen Ernst Hagen richtete Blum am Montag eine Anfrage an Landesstatthalter und Verkehrslandesrat Karlheinz Rüdisser. “Wir fragen uns schon, warum das überhaupt möglich ist – wo die Bewilligungen herkommen, ob sich das Land hier zu wenig eingesetzt hat, um das zu verhindern.”

Firma bestreitet Vorwürfe

Von Seiten der Firma hieß es am Dienstag, die Menge des Aushubmaterials für das Projekt belaufe sich auf lediglich 10.000 Kubikmeter, dafür seien 400-500 Fahrten notwendig. Das Material werde in die Deponie und Wiederaufbereitungsanlage in Langen gebracht. Dabei handle es sich schlicht um die nächstgelegene Anlage. Drei bis vier Monate werden die Arbeiten in Anspruch nehmen. Zwar sei die Gesamtmenge, die transportiert werden müsse, weitaus höher – dabei handle es sich aber nicht um Aushubmaterial, sondern etwa um Kiestransporte. Dafür zuständig sei nicht i+R Wohnbau, sondern die Firma Bau-Truck. Die befindet sich aber zu hunter Prozent im Besitz der i+R Bau GmbH.

Rüdisser: “Nicht optimal”

Landesrat Rüdisser bezeichnet die Situation im Gespräch mit VOL.AT als “nicht optimal”. Die Transporte würden für die Bevölkerung eine Belastung bedeuten. Deswegen prüfe das Land derzeit, ob mit den Fuhren gegen das bestehende Verbot von Kiestransporten an manchen Grenzübergängen verstoßen werde. Die Genehmigung sei vom Lebensministerium in Wien für insgesamt 36.000 Tonnen – nicht Kubikmeter – Bodenaushubmaterial erteilt worden. Das Land sei in den Prozess nicht eingebunden gewesen.  

Die Firma Bau-Truck war am Dienstagabend nicht für ein Statement zu erreichen. (MST)

Bürgermeister Blum im O-Ton

 

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