Funktionsfähige regionale Sicherheitsstrukturen aufrecht erhalten

Bregenz -  Es sei erfreulich, dass sich Verteidigungsminister Norbert Darabos für den Erhalt der Kasernen in Vorarlberg ausgesprochen hat. Damit bekenne er sich zu den Vereinbarungen, die von seinen Vorgängern mit dem Land Vorarlberg getroffen wurden, betont Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler: "Wir bleiben jedoch wachsam, denn eine Mogelpackung mit einer Schrumpflösung, was die Mannstärke bei den Kompanien und der Militärmusik anbelangt, wird von uns keinesfalls akzeptiert".

Vorarlbergs gute regionale Sicherheitsstruktur basiere auch auf einer entsprechenden Anzahl von Soldaten, die im Land im Katastrophenfall rasch zur Verfügung stehen, betont Schwärzler. Beim Jahrhundert-Hochwasser im August 2005 war es gerade auch das Bundesheer, das durch entsprechende Mannstärke in den betroffenen Gegenden erfolgreich im Einsatz war.

“Es ist fraglich, ob ein Berufsheer in der Lage gewesen wäre, ähnlich leistungsfähig in der personellen Zahl vor Ort bei den Menschen zu sein”, so Schwärzler: “Die rasche Einsatzfähigkeit in Katastrophenfällen darf nicht aufs Spiel gesetzt werden”.

Wehrpflicht und Zivildienst gelte es unbedingt zu erhalten, wobei eine Weiterentwicklung vom Land begrüßt wird, betont Schwärzler: “Die Zivildienstleistenden sind ebenfalls eine wichtige gesellschaftliche Stütze, die einen unverzichtbaren Beitrag in der Unterstützung des sozialen Dienstes an älteren, kranken und bedürftigen Menschen in Vorarlberg leisten”. (VLK)

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