Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Funktionierendes „Netzwerk mehr Sprache"

Michaela Blum, Rosi Meichenitsch, Eva-Maria Mair und Leila Götze
Michaela Blum, Rosi Meichenitsch, Eva-Maria Mair und Leila Götze ©MGM Hard
Die Vielfalt der Sprache soll in Hard einen Raum einnehmen dürfen und alle Bürger vernetzen, um das „Netzwerk mehr Sprache Hard" sichtbar zu machen und dieses auch zu fördern. In Hard leben Leute unterschiedlichster Nationen.

Einst brachten die Trentiner eine neue Sprache, Sitten, Essgewohnheiten und Melodien nach Hard, dann kamen die Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien und der TürkeiUm die Vorteile einer Gemeinde mit vielen Sprachen erlebbar zu machen und die darin „verborgenen Schätze” als ganze Gemeinde erkennen wurde ein besonderer Prozess gestartet. Der Ursprung des Sprachfördernetzwerkes Hard lag in der Vernetzung aller Harder Bürgerinnen und Bürger. Ausgehend davon, dass Sprache nicht nur ein Thema für Kleinkindbetreuung, Kindergarten und Schule sondern für die gesamte Gemeinde sein soll, engagierten sich dafür aktiv mittlerweile über 200 Personen. Die Sprache in Wort und Schrift ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Sie soll Chancengerechtigkeit für alle Kinder in Hard ermöglichen und das ganze Dorf bzw. die gesamte Gemeinde soll ein Bildungsraum werden.

Aufklärung notwendig

Leila Götze ist in der Marktgemeinde in der Abteilung Integration tätig und „Netzwerk mehr Sprache”-Koordinatorin. Sie erläutert: „Über dieses Thema werden Brücken zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen und Bräuchen gebaut. Wichtig ist die Wertschätzung gegenüber allen Sprachen.” Behandelt werden Themenbereiche wie Deutsch als Bildungssprache und Deutsch als Zweitsprache, die Hinführung zur Mehrsprachigkeit, die Unterstützung der Muttersprache, die Vernetzung der Eltern, Pädagogen, Öffentlichen Einrichtungen, Wirtschaft und diverser Institutionen. Vizebürgermeisterin Eva-Maria Mair: „Wichtig ist uns die Vernetzung aller Bürger, sprich der ganzen Gemeinde, um die Vielfalt der Sprachen in Hard sichtbar zu machen und diese auch bewusst zu leben. Dazu ist noch viel Aufklärungsarbeit notwendig. Wir wollen die Vorteile für die Harder Bürger erkennbar machen und mit gezielter Steuerung, Aktionen, Veranstaltungen und Maßnahmen diesen Prozess weiterführen.”

Zahlreiche Maßnahmen

Dazu findet von Februar bis Juni 2014 eine Vortragsreihe mit dem Schwerpunkt Mehrsprachigkeit statt. Die erste Einschulung für das Projekt „Elternchat” beginnt am 14.02.2014, ein Abend-Deutschkurs für Männer und Frauen beginnt am 13. Jänner, ein Analphabetinnen-Kurs findet ebenfalls ab dem 14. Jänner 2014 statt. Der vierteilige Workshop „Sprich mit mir und hör mir zu” fand im November statt, zwei weitere sind geplant. Ein gemeindeübergreifendes Treffen wird ebenfalls im Laufe des Jahres stattfinden. Ein Austausch zum Thema „Netzwerk mehr Sprache” ist Hauptthema. Einmal monatlich findet ein Frauenfrühstück statt dessen Schwerpunkt nicht nur Austausch, sondern auch Bildung ist. Hier werden regelmäßig Referenten dazu eingeladen. Die Steuerungsgruppe besteht aus Vizebürgermeisterin Eva-Maria Mair, Integrationsausschuss-Obfrau-Stellvertreterin Rosi Meichenitsch, Schul- und Kindergarten Koordinatorin Michaela Blum und Koordinatorin Leila Götze. Kontakt: leila.goetze@hard.at

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Hard
  • Funktionierendes „Netzwerk mehr Sprache"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen