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Funkenzauber zog zahlreiche Besucher an

Funkengaudi auch im Schwefel
Funkengaudi auch im Schwefel ©Pezold
Bereits am Freitag begann das Funkenwochenende mit dem Kinderfunken in der Emsreute.
Funkenzauber zog zahlreiche Besucher an

Hohenems. Sein 10jähriges Funkenjubiläum feierte der Elternverein Emsreute am Freitag. Auf der Wiese neben der VS-Reute hatte man traditionell den Scheiterhaufen für die Hexe errichtet. Es ist viel passiert in diesen letzten zehn Jahren: „Ich erinnere mich an ein Jahr, da musste der Platz mit den Schiern „getrippelt“ werden, so hoch lag der Schnee“, so René Dolischka (Mitglied des Elternvereins seit der ersten Stunde). Die schmackhaften Funkenküchle und der Glühmost wurden wie in jedem Jahr vom Berghof spendiert. Für die musikalische Umrahmung des Events war die Jugendmusik der Klangschmiede Hohenems angetreten. Die Kindergarten- und Volksschulkinder der Reute dürfen sich freuen, der Reinerlös wird für verschiedene Projekte, wie Ausflüge usw. verwandt.

57 Jahre Erlacher Funken

Mit ca. 22 Metern Höhe machte der Holzturm der Erlacher Funkenzunft schon etwas her. Horst Mathis vom Vorstand des VVF (Verband Vorarlb. Fasnatzünfte) betonte: „Der Funken besteht aus 300 Buscheln, 50m³ unbehandeltem Abbruchholz und Christbäumen.“ Den Platz stellt Berchtold Burkart jedes Jahr kostenlos zur Verfügung, sehr zur Freude der Erlacher-Zünftler. Mit einem fulminanten Feuerwerk begeisterte Hubert Fenkart das Publikum am Platz, Funkenmeister Patrick Amann und Edgar Häfele sorgten danach für einen reibungslosen Ablauf beim Abbrennen des Funkens. Nach alter Manier wurden die Gäste der ältesten Vorarlberger Funkenzunft mit Speis und Trank verwöhnt.

Dem Wetter getrotzt

Die bevorstehende Gymnaestrada nahm die Schwefler Funkenzunft zum Anlass, ihrer Hexe den Namen „Turnhilde“ zu verleihen. Die Hexe hatte eine ganz besondere Fähigkeit, sie turnte tatsächlich in 17 Metern Höhe und schlug Saltos. Trotzdem war bis zur Deadline nicht sicher, ob das Wetter ein Abbrennen des Funkens erlauben würde. Schließlich wurde, unter den prüfenden Augen der Feuerwehr, das Feuer frei gegeben und das Spektakel konnte seinen Lauf nehmen. Der Fackelzug in Begleitung der Götzner Lumpamusig und ein spektakuläres Feuerwerk läuteten traditionell den 47. Schwefler-Funken ein, unter den Gästen befreundete Zünfte aus dem Appenzell, aus Lustenau und Schwarzach. Die aktuellen Plastik Diskussionen nahmen die Schwefler ernst und kredenzten die Getränke in diesem Jahr in Bechern aus Pappe. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei vom e5-Team der Stadt.

Dem Brauch, mit Funken den Winter zu vertreiben, haben die Emser mit viel Fantasie und ehrenamtlicher Arbeit Genüge getan. Der Frühling kann kommen.

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