„Für mich eine große Bereicherung“

Silvia Fröhle blickt auf ihr erstes Jahr zurück.
Silvia Fröhle blickt auf ihr erstes Jahr zurück. ©Tay Hagen
Ortsvorsteherin Silvia Fröhle blickt auf ihr erstes Jahr im Amt zurück.

NOFELS Die Ortsvorsteher in Feldkirch sind die erste Anlaufstelle für Anträge, Wünsche und Beschwerden der Bevölkerung. Als verlängerter Arm des Bürgermeisters zu den Bürgern können sie rasch reagieren und schaffen so eine „niederschwellige Kommunalpolitik“. Silvia Fröhle trat vergangenes Jahr in die Fußstapfen von Doris Wolf. Seither war sie Ansprechpartnerin für etwaige Belangen. Und ihr Resümee? „Für mich ist es eine große Bereicherung“, führt die 64-Jährige aus. „Ich hab‘ Menschen schon immer gerne geholfen (Anm.: war viele Jahre aktives Mitglied des Krankenpflegevereins Nofels), und nun kann ich es in politischer Ebene ebenfalls tun.“ Und die Aufgaben waren genau so, wie sie es sich vorgestellt hatte. Besonders spannend sieht Fröhle die Begegnungen mit den Vereinen und Menschen, mit denen man sonst nie in Kontakt getreten wäre. „Man lernt immer wieder Personen kennen mit ihren Problemen, aber auch Freuden.“ Bei Vereinen – wie etwa die Ortsfeuerwehr, Schützenverein oder der FC Blau-Weiß – wisse man, was ihre Aufgaben sind. „Auf Jahreshauptversammlungen wird erst wirklich spürbar, wie viel Passion und welche Menge an Arbeit hinter den ortsansässigen Vereinsstrukturen steckt.“ Neben ihrer Tätigkeit als Ortsvorsteherin ist Silvia Fröhle auch Ausschussmitglied für das Ressort Gesundheit und Soziale, sowie Ersatzmitglied beim Kulturausschuss.

Neues aus den Vereinen

Bei den 24 Ortsvereinen gibt’s auch immer wieder Neuigkeiten zu berichten: Gaby Walch vom Frohsinn Nofels hat die Chorleitung an Matthias Amann aus Schlins weitergegeben. Walch war 20 Jahre lang für die Leitung zuständig. Musikalische Jubiläen gibt es auch beim Musikverein Nofels – er feierte kürzlich sein130-jähriges Bestehen mit einem Platzkonzert auf dem Schulhofplatz. Ein weiterer Jubiläumsfrühschoppen soll am 25. September in Bangs folgen. Bei der Ortsfeuerwehr wurde Markus Beck neuerlich in seiner Funktion als Kommandant wiedergewählt. Zudem erhielt er für besondere Tätigkeit das Verdienstkreis in Bronze. Der Wintersportverein Nofels hingegen setzt auf Neues: Ein neues Dach auf der Skihütte in Brand. Mehr als 3000 Arbeitsstunden sind bereits durch Mitglieder erbracht worden. Der neue Dachstuhl ist mittlerweile montiert, der Innenausbau läuft und das Schindeln wird bald abgeschlossen. „Eine tolle Möglichkeit, dem WSV unter die Arme zu greifen, ist die Dachziegel-Losaktion“, weist Fröhle hin.

Was die Baumaßnahmen in Nofels angeht, sei es etwas ruhiger geworden. „Kürzlich wurde eine neue Straßenordnung festgelegt“, führt die Ortsvorsteherin aus. „Die Alte Freschnerstraße wird jetzt eine 30er-Zone.“ TAY

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