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„Für die Kinder zählt jedes Training“

Endlich wieder Eishockeyspielen. Die Kinder der U7 freuen sich auf das langersehnte Training mit ihren Teamkollegen.
Endlich wieder Eishockeyspielen. Die Kinder der U7 freuen sich auf das langersehnte Training mit ihren Teamkollegen. ©bvs
Lustenau Der Nachwuchs des EHC Lustenau darf seit dieser Woche wieder auf dem Eis trainieren. Große Erleichterung herrscht bei den Kindern der U7, U9 und U11. Sie freuen sich, ihr Hobby endlich wieder ausüben zu dürfen.
Junglöwen dürfen wieder trainieren

 

Die Saison auf dem Eis ist zwar schon fast zu Ende, doch für den EHC Lustenau ist dies kein Grund, das Training für die Nachwuchsspieler vorzeitig zu beenden. „Wir dürfen seit Montag wieder mit unseren Junglöwen gemeinsam auf dem Eis trainieren. Das ist einfach super“, sagt Philipp Winzig, Nachwuchsleiter beim EHC Lustenau. Gerade für jene Kinder, die im Herbst erst die Lust zum Eishockeyspielen gefunden hätten, sei dies eine schwierige Zeit gewesen. Umso mehr freut es ihn jetzt, die Kleinen wieder trainieren zu können. „Die Kinder können sich endlich wieder sehen und sich zusammen in der Eishalle bewegen“, so Winzig. Dass die Saison bald vorbei ist, hindert ihn nicht, den Nachwuchs in dieser Zeit zu trainieren. „Auch wenn es nur noch zwei Wochen sind, sind es dennoch sechs Trainingseinheiten, die den Kindern wieder ein Stück Normalität geben,“ erklärt Winzig. Sie sollen die Lust am Eishockey beibehalten und das bereits Erlernte festigen, um im August hoffentlich wieder in die neue Saison starten zu können.

Ausgeklügeltes Sicherheitskonzept

Damit in den nächsten zwei Wochen die Eishockey-Freude nicht getrübt wird, gilt ein umfassendes Sicherheitskonzept in der Rheinhalle. „Wir machen alles, um wieder trainieren dürfen“, betont Winzig. Die Kinder der U7 sind beispielsweise an anderen Tagen, wie jene aus der U9 und U11 auf dem Eis. Es gibt kleinere Gruppen mit einem fix zugeteilten Trainer, die gewährleisten, dass sich die Kinder auch während des Sports nicht zu nahekommen und vermischen. „Es gibt einzelne abgesteckte Stationen auf dem Eis, bei denen unsere Nachwuchscracks die Techniken des Eishockeys lernen.“ Die Trainer tragen in den Umkleidekabinen FFP2-Masken und auch nur jene Eltern der U7-Kinder dürfen mit Maske ihre Kinder in die Kabinen begleiten und ihnen beim Ankleiden helfen. Für die größeren Kinder übernehmen die Trainer die Hilfe beim Anziehen. Für alle Eishockey-Spieler gelte zudem ab dem zehnten Lebensjahr eine Testpflicht. Das Sicherheitskonzept stehe, nun heiße es für die Kinder des EHC: endlich wieder Eishockey zu spielen. Den Schläger in die Hand nehmen, die Kufen fest ins Eis drücken, dem Puck nachjagen und dabei das großartige Gefühl vom Eishockeyspielen erleben. Und ein Ende des Trainings in zwei Wochen ist dieses Mal nicht auf Corona zurückzuführen, sondern auf das Ende der Saison, die ihm Frühling nun mal vorbei ist. bvs

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