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Fünf Tore reichten Lustenau nur zu einem Punkt

©Stiplovsek
EHC Lustenau kassiert bei der 5:6-Niederlage in der Overtime gegen Gröden das letzte Gegentor vierzehn Sekunden vor Schluss
Bilder Lustenau vs Gröden
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AHL: EHC Lustenau - HC Gröden 5:6 n.V.; (1:2, 3:0, 1:3, 0:1); Torfolge: 00:22 0:1 M. Pilser Sullmann, 6:30 0:2 M. Pilser Sullmann, 14:21 1:2 Lucas Haberl, 20:33 2:2 Max Wilfan, 24:28 3:2 Max Wilfan, 34:34 3:2 Max Wilfan, 46:42 4:3 M. Wilkins, 48:33 4:4 M. Wilkins, 57:58 4:5 B. Mc Gowan, 59:58 5:5 Christoper DÁlvise, 64:46 5:6 J. Niemelä

EHC Lustenau verliert gegen Gröden in der Overtime mit 5:6

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebten die Cracks des EHC Lustenau beim Spiel gegen den HC Gröden. Nach einem schnellen 0:2 Rückstand drehten die Vorarlberger zwischenzeitlich das Spiel und gingen ihrerseits mit 4:2 in Führung. Diesen Vorsprung brachten sie jedoch nicht über die Zeit und mussten froh sein, noch einen Punkt mitzunehmen, denn der Ausgleich für die Lustenauer fiel drei Sekunden vor Spielende. Schlussendlich entschied Gröden in der Overtime die Partie für sich und konnte sich den Zusatzpunkt sichern.

Mit einem Knalleffekt begann das Spiel zwischen dem EHC Lustenau und dem HC Gröden. Schon nach 22 gespielten Sekunden gingen die Südtiroler durch einen abgefälschten Schuss mit 1:0 in Führung. Lustenau ließ sich jedoch nicht aus dem Spielkonzept bringen und setzte die Wolkensteiner unter Druck. Anstatt des überfälligen Ausgleichstreffers konnte Gröden - abermals in der Person von Michael Sullmann - in der 7. Minute aus einem Konterangriff auf 2:0 erhöhen. Weiter drängte Lustenau auf den ersten Treffer. In der 15. Minute war es endlich soweit. Nach einem Gestocher vor dem Tor von Gröden konnte Lucas Haberl einen Rebound seines Bruders Dominic zum Anschlusstreffer nutzen. Mit diesem knappen Rückstand ging es in die erste Pause.

Das zweite Drittel stand ganz im Zeichen des Lustenauer Kapitäns Max Wilfan. Er benötigte nur 33 Sekunden, um den ü​​​​​​berfälligen Ausgleichstreffer nach Vorarbeit von Arturs Ozolins und Chris D'Alvise zu erzielen. Weiterhin drängte Lustenau und schnürte Gröden phasenweise im eigenen Drittel ein. Eine tolle Kombination zwischen Arturs Ozolins, Chris D'Alvise und Max Wilfan schloss Letzterer zum erstmaligen Führungstreffer für den EHC Lustenau in der 25. Minute ab. Dem noch nicht genug erzielte Wilfan in der 35. Minute den vierten Treffer für Lustenau und konnte sich über einen lupenreinen Hattrick freuen. So ging es mit diesem 2-Tore-Vorsprung für die Gastgeber in die zweite Drittelpause.

Im letzten Abschnitt kamen die Südtiroler wie verwandelt aus der Kabine und setzten nun ihrerseits die Lustenauer unter Druck. Lustenau versuche seinerseits den Vorsprung zu verwalten. In der 47. Minute erzielte Mathew Wilkins den Anschlusstreffer für Gröden. Nur knappe zwei Minuten später konnte Selbiger den Ausgleichstreffer für die Gäste erzielen. Lustenau tat sich in Folge sehr schwer, um wieder den Faden zu finden. Eine Überzahl-Situation in der 54. Minute - Daniel Costa erhielt eine kleine Bankstrafe - konnte Lustenau nicht zum abermaligen Führungstreffer nutzen. Besser machten es die Gäste nur drei Minuten später, als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis standen. Zwei Minuten vor Spielende erzielte Bradley Mc Gowan den vermeintlichen Siegestreffer für Gröden. In den letzten Spielsekunden ersetzte Lustenaus Trainer Mike Flanagan den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Dies sollte sich bezahlt machen, denn drei Sekunden vor Spielende erzielte Chris D'Alvise nach einer schönen Einzelaktion den Ausgleichstreffer. So musste die Verlängerung über den Ausgang des Spieles entscheiden.

Wie bei jeder Verlängerung hatten beide Teams zahlreiche Chancen, um das Spiel für sich zu entscheiden. Eine kleine Bankstrafe für Lustenau in der 64. Minute führte zum Sieg für die Gäste. 24 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung nutzte Gröden die 4:3 Überzahlsituation auf dem Eis zum sechsten und entscheidenden Treffer. So musste sich Lustenau nach einer 4:2 Führung schlussendlich mit einem Punkt begnügen. 

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