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"Fu Long" ist schon ein halbes Jahr alt

Das Pandybaby "Fu Long" im Tiergarten Schönbrunn ist ein halbes Jahr alt. Am 23. August 2007 erblickte das wollige Fellknäuel im Zoo das Licht der Welt.

Vom zehn Zentimeter großen und 100 Gramm schweren nackten Säugling hat sich der Bär mittlerweile zum 8,7 Kilo schweren und 90 Zentimeter großen “Kleinkind” gemausert. Im Moment zahnt der Bursche, testet fleißig die Kletterwelt im Gehege und erkundet seine Umgebung.

“Er findet im Moment alles spannend, alles was neu vor seiner Nase auftaucht, muss inspiziert werde”, erzählte Pflegerin Eveline Dungl im APA-Gespräch. Sein Motto dabei: “Einfach reinbeißen”. Ganz besonders gilt das für die Pfleger, die samt ihren Utensilien – Schaufel, Kübel und Besen – immer wieder im Gehege auftauchen.

“Fu Long” sei sehr aktiv, brauche aber nach wie vor noch viel Schlaf, erklärte Dungl. Drei bis viermal täglich lasse er sich mit seiner Mutter Yang Yang in der für Besucher geöffneten Innenanlage blicken. Zu sehen bekommen die Gäste den Bärennachwuchs allerdings meist nur ein Mal am Tag, da der Panda meist in der Nacht oder am frühen Morgen von seiner geschützten Wurfbox in die Anlage spaziert.

Der sechs Monate alte Jungspund hat mittlerweile auch schon Geschmack an Bambus gefunden: Die ersten Blätter habe er bereits verzehrt, so Dungl. An den Stängeln kaue er meist aber nur spielerisch herum oder nütze sie gewissermaßen als Beißring. Eine “Geburtstags”-Überraschung wird der Panda zu seinem halbjährigen Jubiläum übrigens nicht bekommen. “Er freut sich am meisten über Yang Yangs Aufmerksamkeit und die Milch seiner Mutter”, schmunzelte Dungl.

An die Besucher, denen “Fu Long” sich seit 30. Jänner zeigt, habe sich das Pandababy schnell gewöhnt, erzählte die Pflegerin. Am Anfang habe er die Menschen an der Glasscheibe genau begutachtet, im Moment sei für den Bären das Klettern jedoch viel interessanter. Auf die ca. 1,5 Meter hohe Kletterwand und mehrere Baumstümpfe habe er es bereits geschafft. Wird es ihm doch einmal zu viel, dienen dem kleinen Bären große, unbenutzte Wassertröge als Versteck. Diese stammen noch aus der Zeit, in der Elefanten das Gehege bewohnten.

Nach seiner Geburt am 23. August 2007 hielt sich das Pandababy bis vor einem Monat in der Wurfbox versteckt. Am 21. Jänner spazierte der Bär erstmals in die Innenanlage, die erst Tage später nach langem Warten für die Besucher geöffnet wurde. Auch seinen Namen erhielt “Fu Long” erst nach Monaten. Bis Anfang November hörte das Fellknäuel vor allem auf den Spitzname Krümmel, bis die Österreicher in einer Internetwahl den Namen “Glücklicher Drache” wählten. Getauft wurde der Panda schließlich am 4. Dezember.

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