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Frühstück: "Rauch hat ÖBB bewusst getäuscht"

Roland Frühstück
Roland Frühstück ©Oliver Lerch
Aufregung um Wahlkampf im Zug

Die Grünen sind per Schnellbahn ins Vorarlberger Wahlkampf-Finale gerast. Spitzenkandidat Johannes Rauch hat eine Zuggarnitur gemietet und fuhra b Mittag bis in den späten Abend mit seinem bundespolitisch unterstützten Team zwischen Bregenz und Bludenz auf und ab.

Im Vorfeld war Kritik an der Aktion laut geworden, weil die ÖBB nicht in den Wahlkampf hineingezogen werden sollten.

„Offenkundig hat Johannes Rauch die ÖBB bewusst getäuscht, indem er seine Funktion als Landesrat zur Organisation eines Wahlkampfauftrittes in den Zügen der ÖBB genützt hat“, kritisiert VP-Klubobmann Roland Frühstück die Vorgehensweise des grünen Spitzenkandidaten. „Der Unterschied zwischen einer Sprechstunde und einer Pressekonferenz zum Wahlkampffinale sollte einem erfahrenen Politiker eigentlich geläufig sein“, ärgert sich Frühstück.

ÖVP erwartet Aufklärung

Für Frühstück ist nicht geklärt, wer den Auftrag an die ÖBB gegeben hat und wer dabei die Angaben über die Zielsetzungen dieser Veranstaltung kommuniziert hat. „Ich erwarte mir schon, dass Landesrat Johannes Rauch die Fakten auf den Tisch legt und umfassend und transparent darlegt, wie es zur Anmietung der Zuggarnitur gekommen ist. Ich erwarte mir auch, dass die Kosten für diese Aktion von den Grünen auf ihrer Homepage als Wahlkampfkosten ausgewiesen werden“, so Frühstück weiter.

Rauch reagiert gelassen

Rauch reagierte darauf Freitagnachmittag demonstrativ gelassen. Es sei ja auch vorgeblich kein Wahlkampf, wenn der Landeshauptmann in ein Altersheim gehe. Es sollten alle wieder runterkommen. Er habe den Zug privat gezahlt wie vieles in der Kampagne, "weil wir kein Geld haben".

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