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Frühstück contra Bösch: Asterix in Vorarlberg?

Roland Frühstück (li.) vergleicht Reinhard Bösch (r.) mit Tullius Destructivus (Mitte) aus "Streit um Asterix"
Roland Frühstück (li.) vergleicht Reinhard Bösch (r.) mit Tullius Destructivus (Mitte) aus "Streit um Asterix" ©Klaus Hartinger; Bernd Hofmeister; Asterix; Montage: VOL.AT
Der Vorarlberger VP-Klubobmann Roland Frühstück reagiert auf die Forderungen zum Thema Mindestsicherung, die Ländle-FP-Chef Reinhard Bösch in Richtung Landeshauptmann Markus Wallner aufgestellt hat.
Bösch zu Wallner: "Endlich handeln"

Frühstück kontert Böschs Äußerungen mit einem Comic-Vergleich. Letzterer orientiere sich laut Frühstück offensichtlich am Rollenverständnis des „Destructivus“ aus dem legendären Asterix-Band XV „Streit um Asterix“, heißt es in einer Aussendung. Hintergrund des Vergleichs sind Böschs Aussagen in Richtung Markus Wallner. Bösch forderte den Landeshauptmann auf, eine Reform der Mindestsicherung in Vorarlberg ohne Rücksicht auf den grünen Koalitionspartner oder die Bundesregierung zu erzwingen.

Destruktiver Bösch?

In dem von Frühstück erwähnten “legendären” Asterix-Band überlegt Julius Cäsar, wie er die unbeugsamen Gallier, die er mit seinen Soldaten nicht besiegen kann, auf anderem Wege zusetzen könnte. Infolgedessen wird der Römer Tullius Destructivus in das Dorf von Asterix geschickt. Destructivus hat in dem Comic-Heft die Begabung, durch geschickte Intrigen und Manipulationen überall Zwietracht zu säen.

Genau dieses Ziel wirft Frühstück Bösch vor. “Die FPÖ will eine reine Neiddebatte führen. Sie spielt dabei Ausländer gegen Inländer sowie Pensionisten gegen Mindestsicherungsempfänger aus”, meint der ÖVP-Politiker. Das von Bösch als positives Beispiel gennante “Oberösterreichische Modell” für die Mindestsicherung sei für Vorarlberg völlig untauglich. “Wenn wir jetzt einen Alleingang starten würden – wie ihn Bösch einfordert – dann hätten wir außer deutlich höheren Kosten durch die Sozialversicherungsbeiträge der Mindestsicherungsempfänger und einem einsetzenden Sozialtourismus nichts gewonnen. Wenn das das Ziel freiheitlicher Sozialpolitik ist, dann soll Bösch das auch klar artikulieren“, sagt Frühstück.

“Zaubertrank” gegen die FPÖ?

Übrigens: In “Streit um Asterix” versuchen die Römer am Ende, das Dorf der zerstrittenen Gallier kampflos einzunehmen. Im letzten Moment gelingt es dem Druiden Miraculix allerdings, die Dorfbewohner wieder zu vereinen. Mithilfe des berühmten Zaubertranks werden die Römer daraufhin vertrieben.

Ob Roland Frühstück und die Vorarlberger ÖVP auch über einen Zaubertrank verfügen, ist bislang allerdings nicht bekannt.

(Red.)

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