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Frostiger Saisonauftakt für Mountainbiker

Timo Fischer zeigte sich zufrieden mit seinem ersten Rennen und beendete dies auf dem 20. Rang.
Timo Fischer zeigte sich zufrieden mit seinem ersten Rennen und beendete dies auf dem 20. Rang. ©RVD
Die Nachwuchsathleten des RV Dornbirn starteten erfolgreich in die Saison.
Frostiger Saisonauftakt für Mountainbiker

Dornbirn. Bei Schneefall und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zeigten die Mountainbike-Nachwuchssportler des RV Dornbirn beim 1. Österreichischen UCI C1-Rennen am 21. März 2021 im niederösterreichischen Langenlois starke Leistungen.

Kilian Feurstein holte sich nach einem packenden und kräftezehrenden Sprint auf den letzten Metern den vierten Rang und verpasste nur knapp das Podium. Feurstein hatte die ganze Konkurrenz aus dem Osten am Start, „und beim ersten Rennen weiß man eben noch überhaupt nicht, wo man mit seiner Form steht – somit war das ein super Start für mich“, zeigte sich der Dornbirner zufrieden.

Die Saison ist immer lange und die Höchstform sollte laut Trainingsplan auf die ÖM hin bzw. EM und WM kommen. Bis dahin heißt es weiterhin hart und konsequent trainieren. Feurstein freut es, dass er sich im starken internationalen Teilnehmerfeld so gut behaupten und damit wichtige UCI-Punkte holen konnte. Dies bedeutet, dass er bei den zukünftigen Rennen gleich einen besseren Startplatz hat.

Gelungene Premieren

Zufrieden mit seiner Form war auch RV Dornbirn Nachwuchstalent Timo Fischer, der es bei seinem Mountainbike Saisonstart im heurigen Jahr auf den guten 20. Rang schaffte. Fischer resümiert: „Kalte winterliche Bedingungen, die Strecke war nicht sehr technisch, jedoch mit zwei langen Anstiegen gespickt. Bei den Abfahrten musste man sehr konzentriert sein, da immer wieder eisige Stellen auftauchten. Ich habe mich gut gefühlt und bin ein ordentliches erstes Rennen gefahren.“

Eine Premiere der besonderen Art feierte Nachwuchshoffnung Laurin Nenning. Der 17-Jährige, den es erst vor ein paar Jahren zum Mountainbike-Sport zog, fuhr sein erstes C1-Rennen. „Bei meinem ersten U19 und C1-Rennen hatte ich es mit 42 Konkurrenten, eisigen Temperaturen, Schneefall, ca. 1000 Höhenmetern und 26 km, einer coolen Strecke mit steilen Anstiegen und rasanten Abfahrten zwischen Weinbergen zu tun. Die starke Konkurrenz forderte mich und ich konnte das Rennen als 34. beenden. Jetzt gilt es, weiter zu trainieren und meine Form weiter aufzubauen“, so der motivierte Nachwuchsbiker.

Und auch Julian Hinder schnupperte Premierenluft am Rennwochenende in Langenlois. Er fuhr sein erstes Rennen in der U23-Kategorie mit den ganz Großen (Elite) mit. 71 Spitzensportler standen am Start und Julian kam als 58ster ins Ziel. Hinder´s Eindrücke vom Rennwochenende: „Das erste Rennen der Saison ist immer durch Vorfreude, eine Art Aufgeregtheit und zu gleichem Teil Erwartungen geprägt. Es stellt den Ausgangspunkt der Saison dar – ab dem man sich konstant verbessern möchte.“

Julius Scherrer vom Team Bikeworks und Kader-Kollege aus Übersaxen war ebenfalls in Topform und eroberte den 3. Platz in dem international besetzten Rennen. 42 Junioren aus Tschechien, Kroatien, Italien, Polen, Slowenien, Slowakei, Deutschland und Österreich fighteten nicht nur gegen die widrigen Wetterbedingungen, sondern vor allem die starke Konkurrenz – und das Ländle wurde durch Kilian, Timo, Laurin, Julian und Julius bestens vertreten.

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