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Fröhliches Abschlussfest der "Heugabel"

Die Gruppe der fleißigsten "Heugabler":  Marika Waldhart, Primus Gstach, Thomas Erath, Gerda Gstach, Edi Ofner  mit Günter Stadler (links) und Bgm. Eugen Gabriel (ganz rechts)
Die Gruppe der fleißigsten "Heugabler": Marika Waldhart, Primus Gstach, Thomas Erath, Gerda Gstach, Edi Ofner mit Günter Stadler (links) und Bgm. Eugen Gabriel (ganz rechts) ©Helmut Köck
Impressionen vom Abschlussfest

Bereits zum 15. Mal konnte die “Heugabel”, eine Aktion zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz, mit dem traditionellen Abschlussfest feierlich beendet werden.

Frastanz. Günter Stadler konnte neben Pfarrer Herbert Spieler, BM Eugen Gabriel, Vize-BM Ilse Mock, Naturschutzbund-Obfrau Hildegard Breiner, Willi Sieber vom Ökologieinstitut , Günter Mosel vom Amt der LR, Bgm. Ludwig Mähr, Gemeindearzt Peter Pircher, sowie zahlreiche Heugabel-BäuerInnen und freiwillige Heugabel Mitarbeiter begrüßen. “Es ist schon ein bewegender Moment, wenn man bereits zum 15. Mal den Abschlussabend eröffnen kann, zudem ich hier wahrscheinlich das letzte Mal meine Gedanken äußern darf, denn ab kommendem Jahr wird unsere lokale Gemeindeaktion auf eine regionale, walgauweite Heugabelaktion erweitert werden. Bereits neun Bürgermeister haben zugesagt”, so erfreut der Initiator der Heugabel. “Wir blicken zurück auf 15 Jahre, in denen wir sehr viel Erfahrung, sehr viele Ergebnisse, reizvolle Feste, interessante Exkursionen erleben durften, und wo sich viele Menschen näher gekommen sind”.

Viele Freiwillige

Bgm. Eugen Gabriel bedankte sich bei allen “Heugablern” und betonte: “Es ist wichtig, etwas aktiv mitzuerleben, denn wer die Kulturlandschaft verstehen will, der muss wissen, dass man gemeinsam etwas tun muss”. Bei der heurigen Aktion gab es bei den freiwilligen Arbeitseinsätzen zur Erhaltung der Magerheu- und Riedwiesen einen neuen Spitzenwert mit einer Teilnahme von 669 Halbtagen. Somit erwies sich die ursprüngliche Idee als immer noch jung genug, Menschen zu begeistern und wertvolle Landschaft nachhaltig zu bewahren. “Nachhaltigkeit, Lebensqualität und Gemeinsamkeit wird durch diese Aktion im besonderen bestätigt”, so Bgm. Gabriel, der selbst schon von Kindesbeinen an, gerne beim Heuen mit dabei war.

Vielfalt durch Zusammenhalt

“Der Erhalt der Vielfalt der Arten und Lebensräume ist Voraussetzung dafür, dass wir Menschen die Ökosysteme der Natur auch für uns nützen können. Und bei der Aktion Heugabel wurde nicht nur geredet, sondern es wurde handfest angepackt. Da wurden Tatsachen gemacht”, so Hildegard Breiner in ihrem Vortrag und bedankte sich besonders beim Initiator Günter Stadler, der aufgrund seiner Kenntnisse als einer der Ersten erkannt habe, dass der Naturschatz in der ganzen Umgebung wirklich gefährdet ist. Der Tourismus, die Gemeindepolitik und als besonderes persönliches Anliegen, die Jugend müsse dabei mit ins Boot geholt werden. Worte belehren, aber Beispiele reißen mit” so die Grand-Dame des Vorarlberger Umweltschutzes, Hildegard Breiner abschließend.

Ärzte als Sponsoren

Den größten Arbeitseinsatz investierte Gerda Gstach mit 19 Halbtagen, gefolgt von Thomas Erath mit 17 Halbtagen Arbeitseinsatz. Der obligatorische Hauptpreis, ein rassiges Mountainbike der Firma Rad Gragl, wurde dieses Jahr von 7 Ärzten aus Frastanz gesponsert. Der Dank gilt den Doktoren Hermann Gassner, Xaver Greber, Reinhard Haller, Peter Pircher, Bruno Renner, Michael Sturn und Christine Tscharre. Und wie immer haben auch die heimische Raiffeisenbank und zahlreiche weitere Unternehmen aus der Region Sachpreise für die Tombola gespendet. Die beiden Glücksfeen Sofia und Rafaela, Töchter von Landesstatthalter Wallner, zogen die Lose der 10 Hauptpreise.

Die glückliche Gewinnerin des Mountainbikes war Gerda Gstach, die als fleißigste “Heugablerin” diesen Preis wahrlich “verdient” hat. Im Anschluss wurde das Buffet eröffnet, wieder ein echter Augenschmaus – wo es Leckeres aus bäuerlichen Kellern, Scheunen und Fässern zum Verkosten gab.

VOL-Umfrage “Warum hast du bei der Heugabel mitgemacht ?

Leon Kum, 13 Jahre, Schüler:
Weil ich mit meinen drei Schwestern zusammen sein konnte. Ich helfe auch sonst gerne in der Landwirtschaft”.

Gerda Gstach, 47 Jahre, Hausfrau:
Ich bin auf einer Landwirtschaft aufgewachsenen und gewohnt zu Helfen. Das schönste war immer der “Breand” nach dem Helfen.

Gottfried Tiefenthaler, 56 Jahre, Landwirt:
Dass die Bevölkerung in die bäuerliche Pflege der Landschaft eingebunden wird und dadurch die Wertschätzung für die Landschaft erhöht wird.

Marika Bertsch, 53 Jahre, Hausfrau:
Ich finde es eine sinnvolle Aktion und ich als Naturliebhaberin lege besonderen Wert auf eine gepflegte Landschaft.

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