Friedrichshafen: Neonazi-Skandal im Boxring

Der Veranstalter distanziert sich von dem Vorfall.
Der Veranstalter distanziert sich von dem Vorfall. ©Unsplash/Google Maps
Während einer live Übertragung von "ran Fighting" tauchte ein Coach in einem Nazi-Shirt im Ring auf. Kurz nachdem der Kampf entschieden war, fing die Kamera einen Mann im Ring ein.

Kurz nachdem der Kampf entschieden war, fing die Kamera einen Mann im Ring ein. Nicht nur der Schriftzug "Kraft durch Freude" wurde auf das Shirt gedruckt, sondern auch ein "Eisernes Kreuz". "Kraft durch Freude" steht für die Urlaubs- und Freizeitorganisation der Nationalsozialisten von 1933 bis 1943.

Bei dem Mann mit dem Neonazi-Shirt handelt es sich um Rene Hildenbrandt, Gründer des Kieler "Germanen Boxstalls". Auch auf Facebook macht er kein Hehl über seine Ansicht. Er fordert die "Todesstrafe für Volksverräter" und bewirbt offen seine "Kraft durch Freude"-Shirts.

"Ich verabscheue das und distanziere mich ganz klar davon. Dieses T-Shirt haben wir leider nicht gesehen und entschuldigen uns deshalb als Veranstalter in aller Form dafür", erklärte Ulf Steinforth, der Organisator des Box-Events, gegenüber der "Bild"-Zeitung. "Sowas darf bei uns niemals eine Plattform haben und gehören nicht zu Sport-Event!"

(Red.)

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