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Friedenslicht-Erlös für einen Tennisrollstuhl

Die Hohenemser Feuerwehrjugend mit dem kleinen Maximilian.
Die Hohenemser Feuerwehrjugend mit dem kleinen Maximilian. ©TF
Hohenems. Am vergangenen Freitag überreichten die Mitglieder der Hohenemser Feuerwehrjugend einen Scheck über 2155,65 Euro an die Familie Taucher für ihren Sohn Maximilian. Dieser war2007 mit einem offenen Rücken zur Welt gekommen und muss immer wieder kostspielige Therapien machen.

Neben wöchentlichen Physiotherapien stehen auch Hippotherapien (therapeutisches Reiten) auf dem Programm, von denen zehn Einheiten 600 Euro Kosten. Weitere nicht unbeträchtliche Ausgaben wendet die Familie für Rollstühle auf. Der im November des vergangenen Jahres angeschaffte Alltagsrollstuhl kostete 9.500 Euro. Der Tennisrollstuhl für den sportlichen Drittklässler kostet offiziell gar 12.000 Euro, die Spende der Feuerwehrjugend kann also gut gebraucht werden. Maximilians Stärke ist neben Schlittschuhlaufen, Skifahren und Tennisspielen das Handbiken, wo er Mitglied in einem Rennteam in Heidelberg ist. Der sportliche Neunjährige bestritt im vergangenen Jahr zehn Rennen, acht davon waren Kinderrennen, die er alle gewann. Heuer möchte Maximilian noch drei Halbmarathons in Deutschland mit dem Handbike bestreiten. Aufgebracht wurde die Spende, die erstmals mehr als 2000 Euro ausmachte, durch die Friedenslicht-Aktion, welche die Hohenemser Feuerwehrjugend jedes Jahr am Heiligen Abend durchführt. Dabei werden die Ehrenmitglieder der Feuerwehr und die Witwen verstorbener Wehrkameraden vom Feuerwehrnachwuchs besucht. Deren Spenden werden dann zusammen mit dem Erlös aus der Abgabe des Friedenslichtes im Feuerwehrhaus seit vielen Jahren für einen guten Zweck gespendet.

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