Fridays for Future: Klimastreik in Bregenz

Fridays for Future: Klimastreik in Bregenz
Fridays for Future: Klimastreik in Bregenz ©Foto by Philipp Steurer
Bereits zum achten Mal gingen heute die Menschen weltweit fürs Klima auf die Straße. Auch in Bregenz fand wieder ein Klimastreik statt, bei dem laut Angaben der Polizei rund 500 Menschen teilnahmen.
Klimastreik in Bregenz
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Auch in Bregenz gehen die Fridays auf die Straße

Die Demonstranten trafen sich um 10.30 Uhr beim Bregenzer Bahnhof und marschierten von dort aus lautstark durch die Innenstadt bis vor das Landhaus, wo neben Rednern auch eine Live-Band auftrat.

Achter weltweiter Klimastreik

Am heutigen Freitag fanden zum achten Mal weltweit an tausenden Orten Klimastreiks statt. Unzählige Menschen gingen auf die Straße und forderten lautstark Klimagerechtigkeit. Was die Menschen eint, ist ihre Botschaft: Die Politik soll die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Prognosen zur Klimakrise ernst nehmen und Maßnahmen dagegen setzen. Sie soll sich an ihre Versprechen im Pariser Abkommen halten und Anstrengungen unternehmen, um die Erderwärmung auf unter 1,5 Grad Celsius zu beschränken.

"Viele Staaten setzen sich völlig unzureichende Klimaziele und sind auf dem besten Weg, selbst diese bei Weitem zu verfehlen. Es ist ein Thema, das Menschen weltweit vereint, denn von den heutigen politischen Entscheidungen in allen Ländern hängt ab, wie sehr die Menschheit in der Zukunft unter den Folgen der Klimakrise leidet", so Klimaaktivist Johannes Hartmann.

Landesregierung wurde zur Verantwortung gezogen

So haben sich heute auch in Bregenz zahlreiche Menschen versammelt, um gemeinsam für Klimagerechtigkeit zu streiken. An der Demonstration durch die Bregenzer Innenstadt und einer anschließenden Kundgebung vor dem Landhaus nahmen rund 500 Personen teil. Besonders an den Pranger gestellt wurden bei der heutigen Demo Politiker aus Vorarlberg und Österreich. "Länder mit so vielen Möglichkeiten und finanziellen Ressourcen müssen zeigen, wie Klimaschutz möglich ist. Unsere Politiker müssen endlich Verantwortung übernehmen und Klimaschutzpläne vorlegen, die sich an die Pariser Klimaziele halten", äußert sich Klimaaktivistin Anja Fink.

"Wir brauchen die Politik und die Politik braucht uns!"

"Liebe Politik, worauf wartest du?" lautet die Frage, die das zentrale Banner der Vorarlberger Aktivisten stellt. Daneben sind Bilder von Extremwetterereignissen gemalt, wie sie bereits alltäglich in den Medien zu finden sind. "Wir sehen jeden Tag die Auswirkungen der Klimakrise, viele Menschen erfahren sie bereits am eigenen Leib. Die Fakten sind eindeutig, die Zukunftsprognosen angsteinflößend und die führenden Klimawissenschaftler der Welt fordern die Politik dringend zum Handeln auf", so Klimaaktivistin Sophia Simon.

Konkret fordern die Aktivisten ein leistbares, klimagerechtes Leben für alle sowie -unter anderem- die Einführung einer CO2-Steuer. Jedoch liege es nicht nur an der Politik, das sich endlich eine Reform durchsetze. "Wir brauchen die Poltik und die Politik braucht uns, wir brauchen alle", stellt eine der Sprecherinnen vor dem Landhaus klar. Man müsse miteinander in einen Dialog treten und die Thematik aus den verschiedenen Perspektiven betrachten. Nur so könne man zu einem Konsens kommen.

Act now! - Die Zeit drängt

Die Auswirkungen der Klimakrise werden immer deutlicher. Experten bringen auch aktuelle Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, Waldbrände und Flutkatastrophen immer klarer in Zusammenhang mit der Klimakrise. Daher fordert der Weltklimarat die Regierungen auf, weitreichende Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise setzen ansonsten würden die Folgen katastrophal sein.

(VOL.AT)

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