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Freitags um 5 im neuen Jugendhaus

Das neue Jugendhaus verbindet urigen Charme mit moderner Technik.
Das neue Jugendhaus verbindet urigen Charme mit moderner Technik. ©Henning Heilmann
Schon im Dezember 2018 soll das neue Jugendhaus in der Reichsstraße fertig sein. Die Führung „Freitags um 5“ gewährte nun interessante Einblicke in das Bauprojekt.
Ein Gang durchs neu entstehende Jugendhaus

FELDKIRCH In großen Schritten geht der Bau des neuen Feldkircher Jugendhauses im früheren Schlachthof voran. Architektin Susanne Stöckerl gewährte auf der „Freitags um 5“ Führung allen Interessenten spannende Einblicke in das entstehende Jugendhaus.

Das im neuen Jugendhaus ein vielseitig nutzbares Zentrum mit viel Charme entsteht – davon konnten sich die Teilnehmer auf der einstündigen Führung überzeugen. Der Gesamtkomplex des Gebäudes ist zu verschiedenen Zeiten entstanden, der älteste Teil stammt um 1900, woran noch zahlreiche schöne Gewölbedecken erinnern. Der Umbau betrifft nur den Teil des ehemaligen Schlachthofs von Feldkirch und nicht den früheren „Hasenstall“ oder den „Bierkeller“, für ausreichend Platz ist aber garantiert.

Vielseitig nutzbar

Teile des Bestandkomplexes werden erhalten, andernorts umfangreich eingegriffen. So wurde ein Treppenhaus neu errichtet und zahlreiche Deckensanierungen waren erforderlich, wovon einige neu eingezogene Holzdecken im Jugendhaus zeugen. 

Im Zentrum des Erdgeschosses steht ein Veranstaltungsraum mit großer Bühne und anschließendem Café, das den Konzertsaal nebenan bei Bedarf mitnutzen kann. In den beiden oberen Stockwerken werden Mitarbeiterbüros und 17 Proberäume, ein Tonstudio sowie Gruppen- und Seminarrräume für die Jugendlichen eingerichtet. Der geschützte Innenhof bietet Gelegenheit zu Aktivitäten wie Skaten und ähnlichem.

Zentrumsbelebung

Für den Stadtteil Levis, zentral in Bahnhofsnähe gelegen, verspricht sich die Stadt durch das neue Jugendhaus eine belebende Wirkung. “Das Jugendhaus hat eine identitätsstiftende Wirkung”, so Stadtbaumeister Gabor Mödlagl. Gesamt stehen Jugendlichen im neuen Jugendhaus rund 2000 Quadratmeter zur Verfügung. Die Umbaukosten betragen etwa 2,5 Millionen Euro, vom Land Vorarlberg werden 660.000 Euro getragen. Der Einzug ist Ende 2018 geplant. Beim Nutzungskonzept und bei der Gestaltung der Einrichtung sind die Jugendlichen vielfältig beteiligt. 

Auf der spannenden Führung durch die Räume des entstehenden Jugendhauses nahmen neben Architektin Susanne Stöckerl auch Sabrina Lins vom Stadtbauamt und Martina Podgornik von der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Feldkirch teil. HE

 

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