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Freiheit ist das einzige, was zählt

Die Fachstelle für Zusammen.Leben der Marktgemeinde Lustenau lud zum Begegnungsfest
Die Fachstelle für Zusammen.Leben der Marktgemeinde Lustenau lud zum Begegnungsfest ©veronikahofer
Die Fachstelle für Zusammen.Leben der Marktgemeinde Lustenau lud zum Begegnungsfest
Die Fachstelle für Zusammen.Leben der Marktgemeinde Lustenau lud zum Begegnungsfest

Lustenau Wenn der gemischte Chor mit dem Namen „Singen ohne Grenzen“ Lieder singt, die Titel tragen wie „Träumt unsern Traum“, „Freiheit ist das einzige, was zählt“ oder gar „Wir leben an dem schönen Rhein“ bekommen diese eine ganz eigene Bedeutung. Denn dieser Chor ist nicht nur gemischt mit Frauen und Männerstimmen, sondern besteht sowohl aus Einheimischen als auch Menschen mit Fluchthintergrund.

Diese beiden Gruppen waren es auch, die zum Begegnungsfest im Schützengarten kamen und bald füllte sich das Café mit zahlreichen Familien und Einzelpersonen, die hauptsächlich aus Syrien stammen. Die Lustenauer, die am Fest teilnahmen, waren vor allem solche, die die Menschen seit ihrer Ankunft in der Gemeinde in irgendeiner Art begleiten, sei es als Paten, als Helfer in alltäglichen Belangen oder als Deutschlehrer. Andrea Hollenstein, die mit ihrer Kollegin Anja Fleischmann zusammen in der Fachstelle für Zusammen.Leben als Flüchtlingsbetreuerin tätig ist, freute sich, dass so viele der Einladung gefolgt waren und konnte u. a. Bürgermeister Kurt Fischer, GR Christine Bösch-Vetter, Gruppenleiter Markus Rusch und den Flüchtlingsbetreuer der Caritas, Martin Feuerstein begrüßen. Die ersten 18 Flüchtlinge, die in Lustenau anlässlich der großen Flüchtlingswelle angekommen waren, fanden vor drei Jahren im Schützengarten ihre erste Herberge. Inzwischen sind alle in Wohnungen untergebracht und haben auch Arbeit gefunden.

Reger Austausch

An Gesprächsstoff fehlte es den Anwesenden nicht und man merkte es den Menschen an, dass sie gerne gekommen waren und die Gelegenheit nützten, sich auszutauschen. Sich in so großer Gemeinschaft treffen zu können, ist für sie nicht selbstverständlich und ihr gemeinsamer Weg verbindet sie auf unnachahmliche Weise.

„Himmel und Erde müssen vergehn, aber die Musici bleiben bestehn“, heißt es im Kanon, den der Chor „Singen ohne Grenzen“ als Erstes zum Besten gab und dass die Musik Völker verbindet, ist ja nichts Neues. Diese Chorvereinigung wurde von der pensionierten Musiklehrerin Edith Hagen vor drei Jahren ins Leben gerufen. Etwas für die Menschen zu tun, die ihre Heimat und alles, was sie besessen hatten, verlassen mussten, um in Frieden weiterleben zu können, das war ihre Intention. „Warum nicht singend Deutsch lernen“, fragte sie sich, und scharte eine Gruppe sangesfreudiger, meistens schon chorerprobter Leute und einige Asylsuchende um sich. Und so ganz nebenbei und völlig selbstlos kümmern sich die Einheimischen Chormitglieder um ihre Sangesschwestern und –brüder, die sich Schritt für Schritt in unsere Gesellschaft einzugliedern versuchen.

 

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